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[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
365
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schall. Die Anklage enthielt folgende vier Hauptpunkte :daß er durch den Picore, dessen Reifen er bezahlt, ein ge.Heimes Verständnis mit dem Erzherzog gehabt; daß er sichunmittelbar, oder durch La Fin mittelbar mit dem Herzogevon Savoyen und dom Grafen von Fuentes in einen Ver.trag eingelassen; daß er sich mit dem Femde einverstan.den, die Einnahme der vesten Plätze in Bresse aufzuhal.te» und der königlichen Armee Schaden zufügen zu lassen;endlich, daß er dem Gouverneur des Forts St. Katharinahabe sagen lassen, er mögte auf einen gewissen Ort, woer den König hinführen wolle , eine Kanone richten undeinen Hinterhalt von Büchsenschützen gegen ihn anlegen.Zuerst legte man ihm f ine Briefe und Aufsätze vor, die erfür die feurigen erkanine. Da sie zweydeutig abgefast wa.xen, so gab er ihnen den Sinn, der seiner Sache günstigwar. So beiiahm er für jetzt diesem Beweise alle seineStarke. Die Richter fragten ihn nachher, ob er etwaswider La Fin vorzubringen hätte. Weit davon entkernt,antwortete er, er halte ihn für einen ehrlichen Mann.Svgle.ch las man ihm La FinS Aussage vor, welche di«nämlichen Schriften in dem natürlichsten Sinne erklärte,der von Biron gegebnen Erklärung gerade entgegen. Nunereiferte sich der Gefangne gegen La F:n und nannte ihneinen Betrüger und Bösewicht, der sich von seinen Fein-den, um ihn ins '. erderben zu bringen, hätte gewinnenlassen. Indessen blieb der Sinn dieser Papiere ungewiß,weil ihnen La Fin diesen, Biron aber einen andren >öey.legte. Um daraus einen bündigen Beweis herzunehmen,war ein neuer Zeuge nöthig, den der Beklagte selbst gelte»ließ, der durch den Beytritt zu einer der beyden Erklaru»gen den wahren Sinn bestimmen müsse. Ließ geschahauf eine den Mari'chall gravirende Art. Ware, schrieee, Renaze hier, dieser würde den La Fin Lügen strafen.Kaum halte er dieß gesagt, so erschien Renaze. An demnehmlichen Tage, da Biron in Verhaft genommen wurde,entwischte dieser Gefangne aus dem Schlosse Chiari, »ach.dem er seine Wache wahrscheinlich durch Geld gewonnenhatte, welches er von Frankreich erhalten. Er nahm sieMit sich, entging allen Nachstellungen des Herzogs vo»Savoyen und kam unverzüglich, La Fins Zeugnis zu be.stättgen. Seine Gegenwart war für den Geklagten et»Donnerschlag; kaum wollte er seine Augen glauben, und

konnte