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[4] (1792) (1792)
Entstehung
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351
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Wuth unbegränzt. Da er eben einen Anstoß von diesemUnsinn hatte, bekam der König, dessen Heer nicht weit da.von stand, Lust, des Marschalls Armee zu besuchen, wel-che eine feindliche Vestung belagerte. Der Marschall ver-muthete, Heinrich würde die Laufgraben besichtigen. Erbeorderte also den Renaze, dem Kvmmendanten ;u sagen,daß er auf den und den Ort eine Kanone richten, und aneinem andern eine Kompagnie Büchsenschüßen postierensollte, die auf ein gewisses Zeichen auf die, welche sich sehnlassen würden, Feuer gäben. La Fin, der zugegen war,ließ, entweder aus wahrem Abscheu vor dem Verbrechen,oder um den Marschall auf die Probe zu stellen, Erstaunenblicken, und gab ein körperliches Zeichen der Mißbilligungvon sich. Wie? schrie der ungestümme Biron, Hab ichnicht das Recht, mich an einem Menschen zu rächen, de^mich zu Grunde richten, der mich ums Leben bringen will?Diese Worte geben zu erkennen, welche verhaßten Vorur-theile man ihm eingefiößt hatte. Da er wieder zu sich selbstkam, schämte er sich seiner Hitze, und hinderte den König,sich an den fatalen Ort zu begeben, wohin ihn sein ge.wöhnlicher Much hatte führen können. La Fin, der denMarschall studirte, hielt ihn nach diesem Vorfälle für eine»Mann, der zu Erreichung seines Endzwecks nicht alles wa-gen würde« Don diesem Augenblick an nahm er Maßre.geln, gegen Dirons Reue, wenn er za welche fühlen soll,te, oder gegen seine Geständnisse, wenn ihm Unbesonnen-heit oder Nochwendigkeit deren einige entführen würden.Er fing an, alle Papiere, Briefschaften, Antworten undAussätze, die zu seiner Lossprechung beytraqen konnten, zuverwahren, und als der MarschaU ihm befahl, sie in sei.ner Gegenwart zu verbrenne», so wußten er es so geschicktzu machen, daß er andre an ihrer Grelle ins Feuer warf.La Fm trat deswegen nicht von Birons Unterhandlungenab; er blieb beständig das vornehmste Werkzeug derselben.Im November kam zu Mailand ein neuer Vertrag zu Stan-de, den er nach des Marschalls Befehl nicht unterzeichnensollte. Man vereinigte sich in demselben dahin, daß derHerzog von Savoyen Friede machen könnte, weil ihn derschnelle Lauf der Eroberungen durch die französischen Hee-rre dazu nöthigte; daß er aber, sobald die Armeen zurück,gezogen ftyn würden, diesen Frieden brechen sollte; daßalsdann die Spanier sich bey dem Kriege ins Mitte! schl«,

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