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des Herzogs ein, vor welchen er sich zeigte. Kurz, Emanuelsah sich der Gefahr ausgesetzt, seine Staaken zu verlieren,oder zu einem nachtheiligen Frieden genöthigt; Eine Lage,die Biron in sehr Hroße Verlegenheit setzte, und ihm sei»eignes Glück verwünschenswerrh machte. Der Ueberbri»,ger seiner Nachrichten an die feindlichen Befehlshaber warRenaze, La Fins Sekretair. Zuweilen ertheilte sie der Mar.schall schriftlich. Dann faßte er sie aber so ab, daß sie, wennsie'ja aufgesangen würden, ein günstige Erklärung litten.Unterdeß nun der Sekretär hierzu gebraucht ward, giengsein Herr eiligst aus Birons Lager nach Piemont, und vonda nach Mayland, von wo aus er dem Biron neue Ver-lamndungen gegen den König zubrachte. Doch waren sieNur von Seiten der Art, wie sie vvrgestellt wurden, neu;denn sonst waren es immer die alten Beschuldigungen:daß den Monarchen der niederträchtigste Neid gegen denMarschall plage; daß er ihm nie seine Siege verzeihen,und ihre Trophäen früh oder spät in Leichengeprang ver-wandten würde. Man brachte dies als einen Vorwurffür Biron an, weil er, obgleich wider seinen Willen, dieStaaten des Herzogs von Savoyen zu erobern fvrtfuhr.Es schien, als ob er sich gegen seine Mitverschworne schul,dig mache, weil er gegen den König die Auskunftsmittelnicht ergrif, die sie ihm unter den Fuß gaben. Er beklagtsich, sagte der Graf von Fuentes, daß er gezwungen sey,zu schlagen, und doch hat er ein ganz einfaches Mittel inseiner Gewalt, zum Vortheile seiner Alliirten Frieden zumachen. Er braucht nur den König, wenn er zu seiner Armeekömmt, aufzuhallen. Dann wollen wir ihn nach Spamenschicken, wo er gut bewirtbet werden wird, und wir ihmmit Tanzen und Frauenzimmern die Zeit vertreiben wollen.
Wenn diese Reden Biron keine Einwilligung zu einerschwarzen Verrärherey abnötbigtett, so machten sie ihn we-nigstens mit der Idee eines Verbrechens bekannt, und esfehlte wenig, daß nicht die Geschicklichkeit der Ruchlosen,die der Marschall hörte, ihn eines schrecklichen Mcuchel«Mordes schuldig machten. Sie ließen nicht ab, ihn gegenLen König zu verhetzen; sie flößten ihm ein, übermäßigeGeschenke, neue Gouverneurschaften und Vergrößerungenseiner Macht zu fordern, die ihm der König nach einer ge-sunden Politik nicht zugestehn konnte. Biron ward alsoabgewiesen, und nun waren sein Zorn, sein Haß, seine
Wuth