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in seine Staaten für besser, Krieg ju führen, als seinWort zu halten, so sollte der Marschall die Mißvergnügtendes Reichs aufwigeln, und sich an ihre Spitze stellen. Kraftdieser Anordnungen Unterzeichnete Emanuel die Austau,schung des Marquisats Saluzzo, welches er gegen Breffeund Bügey, welches ihm der König abtrat, an Frankreichzuräckzugeben versprach. Er nahm darauf den Weg nachfeinen Staaten durch Burgund, und hielt seine Freyheitnicht eher für gesichert, als bis er sich m dreier Provinzbefand, deren Gouverneur Dirvn war. Sobald er di«Grunzen derselben erreicht harte, säumteer, die Ausrau-fchung zu Stande zu bringen. Heinrich, der sich seinesZauderns versehen hatte, erklärte ihm den Krieg und trugdem Marschaü das Kommando über eins seiner Heere an,indessen er selbst den Herzog mit einem andren angreifenwollte. Der Marschall befand sich in einer großen Verle-genheit. Uebernahm er das Kommando., so benahm ersich die Mittel, in den Provinzen heimliche Handel anzrurichten, wahrend der König mit dem Kriege beschäftigt seynwürde. Uebernahm er es nicht, da man doch seine über,aus große Neigung zu dergleichen Geschäften kannte, sofetzte er sich dem Verdacht aus. Die Meynungen seinerRathgeber waren sehr gerbeilt. La Fin wollte: er solltedas Kommando ausschlagen; der Herzog von Savoyenhingegen r er möchte es übernehmen; weil er glaubte, se»nGenosse würde an der Spitze der französischen Truppen be-hutsam mit ihm verfahren müssen. In der Thal lag esnicht am Marschall, wenn er nicht die Schande erfuhr, inden Unternehmungen, die ihm anvertraut waren, unglück.sich zu seyn. Er konnte sich nur nicht ohne die Gefahr zu,rückschlagen lassen, daß das heimliche Verständniß zu sicht-bar geworden wäre. Es mochte nun aus Mangel amVermögen, oder aus Vertrauen zur Schwäche der Angrif.ft geschehen, genug, Emmanuel hatte seine feiten Plätzenicht mit Kriegs und Munoprovision versehen und sieschwachen Besatzungen und schlechten Kcmmenüamen über,lassen, so daß sich der Marschall vergebens alle Muhe gab,die zu ihrer Rettung nöthig war. Er vrrschafte deu Bon.verneuren Kenntniß seiner Transcheen, ließ HülsSvöl.ker in die Oerter hinein, grif sie nur da an, wo sie am ft.stesten waren, und munterte sie aus, sich wenigstens einigeTage zu halten. Dem vhngeachtet nahm er alle feste Plätze
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