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[4] (1792) (1792)
Entstehung
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sich zu ihrem Verdruß durch den Anwuchs der königlichenMacht bedroht, ferner hin nichts weiter, als! bloße Hof»leuke zu seyn. Der Graf von Auvergne war äußerst UN.gebasten darüber, daß der König, der sich gegen seineSchwester, die Marquise von Verueuil, stets schwach zeig,te, nicht schwach genug seyn wollte, sich mit ihr zu> ver«mahlen, und Biron, der unglückliche Biron, jließ sich ineitle Klagen aus, die er für wichtig angesehn wissen wvll«te, und die mehr Unordnung seines Kspfs als Verdorben-heit seines Herzens zu erkennen gaben. Keiner als Biron,der Verstellung, und Furchr unfähig, gab sich zu allem her.-Sei» Abfall war das Werk giftiger Nachrichten, die seinenZorn gegen den König entflammten. Der Herzog von Sa-voyen sagte ihm : Heinrich liebe den Adel seines Reichsnichts und fürchte, er möchte sich erheben. Ich will Jh.nen, iikß sich der ränkevvtte Emanuel eines Tages gegenihn, heraus, davon einen unverwerfiichen Beweis geben.Sw wissen, ich habe eine zahlreiche Familie. Ich hätte ge-wünscht, eine meiner Töchter in Frankreich anbringcn zukönnen, und habe dem Könige vorgestellk, Ihnen eine Mgeben, wenn er Sie anständig setzen wolle. Was füreine Wahl treffen Sie? antwortete mir Heinrich. Dies»Famille ist keine der angesehensten in meinem Reiche.Ein Vertrauen ist das andre Werth, erwiederte der schau«wende Marschall. Der König hat zu mir gesagt: Siewären ein Betrüger; zu eben der Zeit, da Sie sich für ihngegen die Spanier erklären wollten, Haben Sie einen Al»lianztraktat mit ihnen unterzeichnet. Ein geschickter Staats-mann lächelt zu dergleichen Vorwürfen. Emanuel warddarüber nicht empßndlich, außer deswegen, daß sie ihmzeigten, man sehe seine Untreue ein. Er sing nun an, fürseine Sicherheit in Frankreich besorgt zu seyn. Wirklichsprach man auch im Staatsraihe von seiner Verhaftneh«muna, und nur des Königs Güte rettete ihn. Er verdop-pelte seine Sckmeicheleyen gegen Biron, sic vereinigten bey-de ihren Unwillen. Um die Verewigung fester zu machen,nahm Emanuel den bekannten Grafen von Fuentes zu Hül-fe, dessen Anschläge und Anerbietungen im Stande waren,Birvns letzte Bedenklichkeiten zu besiegen, wenn ihm derennoch einige übrig blieben« Don Pedro Henriguez de Aze.vedo, Gras von Arcntes, der blutgierrgste persönliche Feind,den Heinrich jemals hakte, war des Königs von Spanien,

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