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Kriege, beständig glücklich in seinen andren Unternehmungen,gefürchtet in seiner Gesellschaft und niemahls einem Wider»spruch ausgesetzt, bey seinen Fehlern entschuldigt, bey sei.nem Glücke mit lautem Beyfall beehrt, warderungestümm,eigensinnig und stolz. Er hätte sich gern zum Mittelpunktevon allem gemacht, und, wie er zum Könige sagte, zu demMann, außer welchem niemand etwas gethan haben sollte.Seine Zunge war wie bey allen eiteln Leuten sehr leicht.Der König entschuldigte ihn lange Zeit, und wenn manihm die unbesonnenen Reden des Marschalls hinterbrachte,die zuweilen den Monarchen, sein Betragen, und seine Re.gierung gradezu betrafen, so antwortete Heinrich: Ichglaube zwar, daß der Marschall alles dies gesagt hat, al-lein man muß seine Prahlereien, seine Ruhmredigkeit undEitelkeitnicht immer im buchstäblichen Sinne nehmen. Manmuß dies von ihm, als von einem Menschen, ertragen, demes eben so unmöglich ist, von andern nicht schlecht zu spre-chen und sich selbst nicht äußerst zu rühmen, als mit demPferde unterm Leibe und dem Degen in der Hand nichtgut zu handeln, wenn sich eine Gelegenheit dazu findet. Bi»ron hätte müssen ununterbrochne Beschäftigungen haben, dieso anziehend für ihn gewesen wären, als sie der Krieg darbie-tet. Weil es ihm daran fehlte, so fand er ein Vergnügenan allen Arten von Aufwand. Seine außerordentlich gro-ßen Verlüste im Spiel erschreckten ihn selbst. Ich weißnicht, sagte er, ob ich auf einem Schaffotte sterben werde:das aber weiß ich, daß es nicht in einem Spitale lgesche.ihen wird. Traurige Alternative, die in der That zuwei-len zügelloser Spieler wartet! — Biron bewies, daß vongroßem Spielen zum Verbrechen oft nur ein Schritt sey.Nach großen Verlusten seinen Betrachtungen überlassen,ward er, auf den König zornig, der es ihm an Geld fehlenließe. Er beschuldigte ihn des Geizes und der Undankbar,keit. Wenn mau ihm glaubte, so hatte der König seineDienste nie hinlänglich bezahlt. Er wünschte die unruhi-gen Zeiten zurück, da der Raub die Leeren seiner Verschwen-dung ausfüllte. Um diese bestreiten zu können, hielt ersich alles erlaubt, sollte er auch das Reich wieder in einenschrecklichen bürgerliche« Krieg stürzen, woraus er es durchseine Tapferkeit hatte ziehen helfen. Die Spanier wußtendiese seine Gesinnung zu ihrem Vortheil anzuwenden. Ma-thieu. S.488. Wir habengesehn, daß sie sich vor dem
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