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durch seinen Eifer für seinen Fürsten und durch seine Tha.ten gegen die Feinde des Staats auszuzeichnen. Es scheint,daß diese.schönen Tage bald durch einige Wolken verfin-stert wurden, weil sein Vater, der bey der Belagerungvon Espernay 1592, zu früh für seinen Sohn, büeb, zu ihmsagte: Birvn, ich rarhe dir, geh, wenn es Friede seynwird, auf dein Landgut, und pflanze Kohl in deinem Gareten; sonst wirst du deinen Kopf auf den Greveplatz brin-gen. — Beauvais la NocleHerr von La Fin, hatte immerdie größte Herrschaft über Blrons Geist. Sonst batte ihnder Herzog von Mentor,, Bruder Heinrichs II, zu der Zeitbey den Spaniern gebraucht, als dieser Prinz dahin arbeistete, sich zum Souverän, von Flandern zu machen. LaFin unterhielt beständig eine Verbindung mit diesen Fein-den des Reichs, und bediente sich dessen auch beym Her-zog von Savoyen, da er der Agent einiger Mißvergnügtenin Provence ward, mit vieler Klugheit. Diese Verständ-nisse machten ihn zum Vertrauten der Liguisten, die ausFrankreich vertrieben und nach Italien, nach den Nieder-landen und Spanien geflüchtet waren. La Fin war unter-nehmend, thätig, einschmeichelnd und überaus geschickt sichder schwachen Seite derer zu bemächtigen, die er gewin-neu wollte, s. Marhieu S. 489. Verwegen mit den Ver-wegnen, vorsichtig mit den Klugen, schieu er sich ganz sei-nen Genossen zu übergeben, um sich auf ihre Kosten zuretten. Der König, der ihn kannte, und über die Freund-schaft , die er zwischen »hm und Biron errichtet sah, unru-hig war, konnte sich nicht entbrechen, den letztem zu war-nen. Schaffen Sie ihn, sagte er, von sich, wo er sienicht zu Grunde richten soll. Unglücklicherweise fehlte esdemMarschall, der La Fins vergifteten Schmeicheleyen aus-gesetzt war, an Gegengift zur Verwahrung davor. Er warschlecht erzogen. Erft Kalvinist durch Erziehung, nachheraus Wohlstand Katholik, hatte er schon, da er sechzehnJahr alt war , zweymal die Religion verändert, und warsein ganzes Leben hindurch gleichgültig gegen die Lehren dereinen sowohl als der andern. Die Grundsätze der Moral,welche die Subordination ehrwürdig und die Pflichten ge.gen den Fürsten und das Vaterland heilig machen, kannteBiron entweder nicht oder verachtete sie, als seiner un-würdig. Man gewöhnte ihn früh, die Regel nach seinemGeschmack und Interesse zu modeln. Stets siegreich im
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