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Ich hatte nie gedacht, großen Nutzen von meinerZusammenkunft mit der Marquise von Verneuil zuziehen. Indessen verursachte mi" doch das, was sievon einer Niederlassung außer Frankreich sagte undwiederholte, Nachdenken, und je mehr ich darüber sann,desto mehr kam ich auf das wahre und einzige Mittel,die ganze Verwicklung zu entwickeln. (19) Es kamnur darauf an, Heinrich stark genug zu machen, umin den Vorschlag der Marquise zu willigen; dadurchbrachte er sich eine ewige Vermrlassung zu Schwachhei-ten aus den Augen, und um seine Ruhe und den Haus-frieden zu erkaufen, kostete cs ihn auf diese Art wenig-stens nichts als Geld. War dies so schwer? Ichnahm mir vor, alle meine Kräfte dazu zu versuchen.
Ich gieng zum König, um ihm Bericht von demErfolg meines Auftrags zu erstatten, und legte ihm dasMittel zur Auskunft vor, das sich darbot. Es befrem-dete mich nicht, daß er «s nicht eben so glücklich findenwollte als ich: allein ich hatte mich mit den stärkstenGründen aller Art qewaffnet, um es ihm wenigstenserträglich zu machen. Was stellte ich ihm nicht allesvor! Politik, Vortheil, Ruhe, Vernunft, alle Be-weggründe wurden erschöpft. Ich erinnerte ihn an seineeigne Meinung von dieser Frau und ihrer Familie. Ichführte Züge an, die um so fähiger seyn mußten, ihn zubewegen, da sie wohl sonst schon diese Wirkung hervor-gebracht hatten; die Namen, die er der d'EntragueSund ihren Töchtern gegeben hatte; die erwiesenen Aben-teuer, die die Veranlassung dazu gewesen waren, dieseGeldsummen, die ans seinen Befehl, für, ich weiß nicht,welcheköstliche ersteGunst akkordirc wurde, von der er dochselbst sagte, daß sie in der Macht seiner Geliebten siehe.Das Kind, weiches sie uncer Donnerschlägen zur Weltgebshren hatte — und andre Anekdötchen dieser Art,