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re Kinder den königlichen Prinzeß gleich zu setzen;ihr stolzes verächtliches Betragen, und besonders ihreteuflische Bosheit, Zwietracht unter Ihren Majestätenzu stiften ; und setze hinzu, daß Wan es ihr nicht Nach-lassen würde, sich der Königin zu Füssen zu werfen,um sie um Vergessenheit und Vergebung aller ihrerB eleidig UNgen anzuflehen.
Eben so wenig schönte ich ste in Ansehung derscheinbaren Andacht, hinter die sie sich zu verschanzensuche, während sie ihre ersten Pflichten gegen den Kö-nige die Königin und das Vaterland, aus den Augensetze» Ich fuhr gekadezu damit heraus, daß dieseanscheinende Frömmigkeit nichts als Grimasse sey, undbewies ihr dies durch ihren ganzen Lebenswandel, wor-aus sie sehen konnte, daß ick von ihren Galanterien wohlUnterrichtet sey» Ich ließ mich sehr umständlich auf alleein, uM ihr ihre gewöhnliche Ausflucht abzuschneiden,daß sie nur in der eifersüchtigen Einbildungskraft des Kö-nigs bestünden, und daraus zog ich einen neuen GrUiidzu ihrer Beschämung, in Ansehung des Herrn, demsie sö unwürdig micspielce» Ich zeigte ihr, was siehätte thun müssen, wenn ihre Frömmigkeit eine wahreRückkehr zu Gott gewesen wäre, und versicherte, daßder König sich nicht widersetzt hätte, wenn er Key ihralle Zeichen, die eine wahre Andacht begleite, gefundenhätte»
Ich gab ihr endlich alle Arten von gutem Rach,uw den sie mich nicht bar, und den sie nicht zü befol-gen gesonnen war. Sie hätte wenigstens suchen sol-len den Schein davon anzunehmkn; allein sie begnügtesich, mir frostig zu antworten, nach dem sie Mich harreausreden lassen: sie dankte mir dafür, und wolle sichsüberlegen. Als ich sie fragte, ob sir einige Ursachezu Klagen hätte, die dek Verletzung ihrer Pflicht ge-gen