2Z9
men, und nie einen andern Provinzial (r z) als einen.Franzosen wählen wollten. Sie schwuren, undalleSVergangene wurde in Vergessenheit gestellt. Ich willnichts weiter hinzusetzen, als daß ich mich diese ganzeZeit über eingeschlossen hielt, und mich mit der äusser-scen Behutsamkeit betrug, nicht nur in Ansehung die-ser Sache, sondern auch bey der Meynunq des PaterMoline über die Gnade, die noch in diesem Jahr öffent-lich bekannt gemacht wurde, als auch endlich in Anse-hung einiger Salze drcyer Jesuiten, für und gegen welchesehr hihig gestritten wurde, besonders den, es gehörenicht zu den Glaubensartikeln, Laß der Papst der Nach»folger des heil. Peters sey; und: die Beichte könneschriftlich abgelegt werden. Die Jesuiten "fühlten beydieser Gelegenheit schon das Bcdürfmß der Dazwischen-kunft des königlichen Ansehens für sie- Hatte man siedem Parlament, der Sorborme, dm Universitäten,dem gröstm Thei! der Bischöfe und Städte des König-reichs, (14) Preis gegeben, so würde ihre Lehre da nichttiefe Wurzel geschlagen haben; allem der König ließseine neuen Kreaturen nicht im Stich. Er gab ihnensogar auf La Varennes Anhalten sein Schloß 1a Fleche,wo sie bald ei!» schönes Kollegium anlegten.
Die Wiederherstellung der Jesuiten war ein wah-rer Triumph für Villerey, Ieannin, du Perron, undbesonders für Qssat, der sie in Rom nicht vergessen hakte,wo er sich beständig zum Dienst des Königs aufhielt»Hier ist der Ort, von dein Memoire zu sprechen, dasmir gegen diesen geistlichen Herrn aus Italien zuge-schickt wurde, und von dem ich, wie man so eben ge-sehen hat, bey Sr Majestät bereits Erwähnung ge«than hatte.
Dieser Herr war auf einige Apriltage nach Chan-tilly gegangen, weil Pie dortige reine Luft, der ange-M L nehme