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[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
253
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dm versprechen könnte, und für die Ausschließung derJesuiten liegen noch überdieß besondere Gründe in denNachkheilen, welche aus ihrer Wiederherstellung in die-sem Königreich erfolgen. Diese Gründe und diese Nacixtheile lassen sich auf vier Havptgegenstande. zurückfüh-ren, deren ganzes Gewicht man sogleich fühlen wird;sie sind die Religion , die auswärtige Politik, die ein-heimische Politik ober die Regierung des Königreichsvon innen, und endlich die Person des Königs.

In Ansehung der ersten laßt sich etwa folgendessagen: da Einigkeit und Friede zwischen den beydenherrschenden Religionen in Frankreich gegenwärtig injeder Rücksicht der einzige wahre Grund zu seyn schei-nen , auf welchem das System beruhen muß, das manim Staatörath zu befolgen hat, so müßte man zu Gun-sten der Jesuiten voraussetzen, daß sie damit überein-stimmen würden; allein dieß darf man noch vielweni-ger Don ihnen erwarten, als sonst irgend von jemand»Ihr erstes Grundgesetz unterwirft sie so blindlings ih-rem General oder vielmehr dem Papst, (7) daß, wennsie auch für sich hierin die aufrichtigsten und friedlich»sten Gesinnungen hätten, sie doch keinen Schritt andersthun dürfen, als nach der Absicht dieser zween Obern,von denen der eine, der Pabst, uns viel übles zufügenkann, und der andere, ihr General, immer ein gebohr-ner Spanier oder eine Creatur Spaniens ist. Nunkann man nicht annehmen, .daß der Pabst und der Ge-neral der Jesuiten es jemals mit günstigen Augen an-sehen werde, daß die protestantische Religion in Frank-reich für sich selbst bestehe. Die Jesuiten sind Don ultra»montanischen Grundsätzen erfüllt, listig und verschla-gen, und noch überdieß darauf erpicht, ihrer Partey denSieg zu verschaffen. Es kann also nicht fehlen, siemüssen durch ihre Eonfessionen, Predigten, Bücher und

Reden,