bürgt hatte, setzte er die Gründe von dem Betragen desKönigs auseinander, der, wie er sagte, die Sacheeinem Rath, dessen Mitglieder er alle selbst ernannte,nicht in der Absicht vorgelegt hätte, um sich wider-sprechen zu lassen, sondern um nicht sich selbst den Vor-wurf zuzuziehen, durch die Macht seines Ansehenseinen so feierlichen Parlamentsschluß vernichtet zu ha-ben, als der gegen die Jesuiten ist. Er schloß mit deräußersten Gefälligkeit, daß man Sr Majestät die Ver-legenheit ersparen müsse, über diesen Punkt allein undaus eigner Bewegung zu entscheiden. Villeroy erzeigteuns allen viele Ehre, und der Rath war ihm eineDanksagung schuldig. Dethou widersetzre sich diesemGutachten, so wie es Villeroy mit dem unsrigen ge-macht hatte. Er sagte mit Kopffchütteln, wenn dieAbsicht Sr Majestät die gewesen wäre, wie Villeroyda angegeben hätte, sich nicht mit dieser Sache zu be-fassen, so hätte er sie und alle Vorschläge der Jesuitenzur Prüfung und Entscheidung an das Parlemcnt ver-wiesen, welches von Sr Majestät selbst übergeben ge-wesen wäre. Diese Worte ließ er für seine Stimmegelten, und setzte hinzu, daß der König keine andersPartie ergreifen könnte, wenn er sowohl den Tadel,dem er sich durch ein anderes Benehmen aussetzte, alsdie Gefahr vermeiden wollte, welche daraus sowohlfür den Staat, als selbst für seine Person erwachsenwürde. Das war nun freylich nicht als Hofmann ge-sprochen; allein weder seine Meynung noch hie Ville«rsys wurde befolgt. Denn dis übrigen Räche verlang-ten einstimmig, daß erst mit Sr Majestät davon ge-sprochen werden müßte, che man der Sache weiter aufden Grund ginge.' So endigre sich diese Sitzung.
Am folgenden Tage gjeng ich hinein, den König ablein zu sprechen, und nachdem ich sogleich von der gestri-gen