^zu befriedigen, sage ich Ihnen, daß ich, so wie m„Religisnssachen die Menschen nicht meine Orakel sinh,,„sondern einzig das Wort Gottes, in-Staakssachm,,kein ailderes habe, als die Stimme und den Willen„des Königs, von dem ich erst genau unterrichtet seyn„muß, ehe ich irgend etwas in einer so wichtigen Ange-legenheit beschließe." Ich stimmte hierauf meinenTon etwas niedriger, indem ich mich gegen die ganzeGesellschaft wendete, und sagte, daß in der That dieUebereilung hier sehr tmangenehme Folgen habenkönnte.
Nach diesem Gespräch, das wohl für diese erste Be--,xathschlagung gelten konnte, bey der ich nicht hakte mit-stimmen wollen^ nahm- der Eonnetable das Wort,, be-uutzke die Bahn, die ich ihm gebrochen hatte, und sähe«S übrigens gern, daß er mir einen Dienst erweisen-konnte; denn seit demjenigen, den ich ihm, bey derSache des Marschalls von Biron erzeigt hatte, hatteer sein Vorurtheii gegen mich in eine aufrichtige Zunei-gung verwandelt. Er sagte, er stimme darin mit mirjjberein, daß man- vor allem die besondere Gesinnung!Sr Majestät wissen muffe, und setzte hinzu, daß eö selbstnicht unrecht wäre, wenn man den König bäte, den-Berathschlagungen selbst beyzuwohnen, wäre e§ auchnur um die kleinen Ausbrüche von Empfindlichkeit znverhindern, wovon man so eben eine Probe bey derEröffmmg der ersten Sitzung gesehen habe. Villeroy-zeigte eine Ungeduld, das Geschäft vorzunehmen, überdie sich alle, welche seinen Charakter kannten, wunder-ten, und sagte, da sich diese Sache nicht anders, alsmft der Wideraufnahme der Jesuiten endigen könne, sowäre es unnütz, sie iw die Länge zu ziehen. Nachdemer aus allen Kräften die Wichtigkeit der VerwendungSr Heiligkeit vsrgestellt, und die Aufrichtigkeit derVersprechungen, Wiche die Gesellschaft machte, ver«
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