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giebt? Erstlich läßt man es eine Handthiemnq, dieihm ein sichres und reichliches Auskommen verschafft,gegen eine andre verrauschen, deren Ertrag zufällig undzweifelhaft, und die es ohnehin, ohne daß man sichviele Mühe darum zu geben braucht, der ersten vorzie-hen wird, weil man von Natur nur allzu geneigt ist,«ine harre mühevolle Lebensart, wie der Ackerbau injeder Rücksicht ist, gegen eine andre zu. verlassen, welchedurch keine heftige Bewegung ermüdet, wie di« Sei-denarbeiten. Allein eben dieß ist ein zweyrer Grund,welcher beweist, wie gefährlich es ist, dem Landvolkdiese Beschäftigung zu geben. Man hat zu allenZeiten bemerkt, daß die besten Soldaten auö diesen Fa-milien von untersetzten Bauern und nervigken Hand-werkern kommen. Dafür nehme man nun Leute, diekeine Arbeit kennen, als solche, welche selbst Kinder ver-richten können. Man wird sie zum Kriegsdienst garnicht mehr tauglich finden, der, nach einer Bemerkung,die ich oft von Sr Majestät selbst, einem vollgültige!!Richter hierin, hörte, eine starke LeibeSbeschaffenheiterfodert, die durch eine Arbeit unterhalten werden muß,weiche alle Kräfte des Körpers in Thätigkeic setzen undausbilden kann. Die Lage Frankreichs und alle seinepolitischen Verhältnisse legen ihm die unerläßliche Pflichtauf, mit der äußersten Sorgfalt zu verhüten, baß dieseKriegskunst nicht absterbe oder auSarte.
So wie Sie das Landvolk, in jeder Rücksicht diswahren Stützen des Staats, entnerven, werden Siezugleich bey den Städtern dem Luxus mit seinem ganzenGefolge Wollust, Weichlichkeit, Müffiggang und desFamilienzerrüttung die Thore öffnen, welche für Leutenicht zu befürchten ist, welche wenig haben, und sichauch mit Wenigem zu behelfen wissen. Haben wiedenn nicht schon jetzt in Frankreich genug solcher un-nützer