die semige abgeben. Allein da er überlegte, daß alleseine Güter darinn gelegen waren, gab er Malicornesein Wort wieder zurück, und beyde hatten nun demKönig diese Stathalterschaft zurück gegeben, um siezum Vorkheil eines seiner natürlichen Söhne zu vergeben.
Ick sollte nun auch noch errachen, warum Hein-rich mich zu dieser Stelle allen andern Personen undnoch dazu solchen, die ihn so nahe angiengen, vor-zöge. Ick konnte nichts angeben, als die Versiche-rung Se Majestät von meiner Treue und meinemDiensteifer. Der König sagte, daß cs darum geschehe,weil ich Hugenore sey, aber Hugcnote mit Vernunftund Vaterlandsliebe; daß daher die Protestantennochwendrg sehr zufrieden mit meiner Wahl seynmüßten; daß er aber erwarte, das ganze Königreichwerde es nicht weniger seyn, weil ich meinerseits ihnenbessere Gesinnungen beyzubringen wissen, sie den Königkennen, verehren, lieben und ihm vertrauen lehrenwerde. Dadurch, daß man die Gnadenbezeugungen,welche der König den vornehmsten Gliedern dieses Re-ligionStheilS zugestände, durch meine Hände gehenließe, würde das Ansehen zernichtet, das sich der Her-zog von Bouillon noch unter ihnen erhalten hätte. Ersetzte anch, ohne Zweifel aus Rücksicht auf die Anwe-senheit dieser drey Herrn, zu denen noch Brissac, Or-nano und Roquelaure kamen, hinzu: ob er schon soeifrig für seine Religion eingenommen sey, daß er einrecht heiffeS Verlangen trage, sie von allen Hugenot-ten, besonders von mir, angenommen zu sehen, sowerde er darum doch nie vergessen, daß Gott sich die-ses ReligionStheilS besonders der Städte Röchelst,Bergerac, und Montauban bedient habe, um ihn vondem Spanischen Druck zu bcfteyen, ihm zu Erlangungseiner Rechte behülßich zu seyn, und sein Leben selbst vor
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