2Z5
der Wuch'ber Li'gue zu retten. Cr sey daher zwarpufferst mißvergnügt darüber, sehen zu müssen, daßdiese Städte sogar nichts von ihren ehemaligen ehren,vollen Gesinnungen gegen ihn beybehalken haben, glaubeaber dennoch ihnen gleiche Geschenke schuldig zu seyn, wieer sie ihnen immer zu ihren Festungswerken und Kölle-gien habe zufiicßen lassen. Er führte verschiedene Zügean, von der unerschütterlichen Treue der Provinz Poi-tou gegen ihren rcchrmaßgen Herrn aus jener Zeit,wovon er sagte , „als man dort weder Bouillons noch„BrouillonS hörte." Er konnte nicht verbergen, daßer noch itzt überzeugt sey, das Wohl des Reichs hän-ge von der Unterhaltung eines guten Vernehmens mitden Protestanten ab.
Der König sagte mir hierauf, daß ich mit demHerrn Lavardin und Malicorne unterhandeln könne,und wiederhohlce noch einmal: er gebe zum Besten sei-nes Dienstes diese Statthalterschaft lieber mir als seineneigenen Kindern. Jeder der Anwesenden sagte einWort zum Zeichen seines Beyfülls oder Lobes. Ichdankte allen mit Worten oder Gebenden, und ging, umander Berichtigung dieser Angelegenheit zu arbeiten. Ichschickte Monkmarkin an die Herrn von Lavardin undvon Malicorne ab, und er verfuhr dabey so geschickt,daß ich, durch Ein Tausend bey ihren Rarhgebemgut angebrachter Thalsr diese Statthalterschaft von ih-nen für zwanzig tausend Thaler erhielt. Nach ihrerdie Niederlcgimg schickte mir Düftefne am 16 DezemberBestallung als Statthalter von Poitou, Chatellcraud,toudün.'c wodurch ich also von Statthalterschaften drey-ßig tausend Pfund Einkünfte erhielt; nemlichzwölstau-fend Pfund von Mances und Eergeau, die ich bereitshatte, und welche.als Lnterstütthalcerschafcen beyde sehreinträglich waren, besonders die von Gergean wegen der