tär plötzlich so, geschmeidig und bereit zu sehen, sehrgefällig, ohne alle Schwierigkeit die Hände dazu zubieten. Er hörte nur Lobeserhebungen Sr. allerchrist-liebsten Majestät und meiner. Da alles einstimmigwar, so wurde der Traktat angenommen, unterzeichnetund mit der gültigsten Form versehen. Ich dankteSr Brittanischen Majestät dafür in einem zweytenBrief, als Dauval mir dieser guten Nachricht vonBeaumonr nach Frankreich kam, und um alle Artenvon Gegen - Batterien gegen die Spanier aufzuführen,welche mit vollen Händen Geschenke auStheilten, mach-te inan deren gleichfalls, und selbst Pensionen an alleEngländer von Bedeutung am Hofe Jakobs. Manließ immer wieder die schönsten Pferde, die man auf-treibcn konnte, für ihn aufkaufen, und schickteste ihmwir prächtigem Zeug, nachdem sie in Frankreich zuge-rirten waren.
So sah sich Spanien um seine glänzende Hoffnun-gen, die es gegen uns bey der Thronbesteigung desKönigs von Schottland in England gefaßt hatte, unddie vielleicht der Grund der unermeßlichen Zurüstungenwaren, die es in diesem Jahr machte. Ein Geschwa-der von zwölf Spanischen Galeeren, mit dreytausendMann am Bord und allem ausgerüstet, war erst am27. May durch vier einzige Holländische Schiffe ge-schlagen worden. Dieß war der zweyce Stoß, den esjetzt bekam. Friedrich Spinola, Kommandant diesesGeschwaders, verlor dabey das Leben. Spanien, umdiese Scharten auszuwetzen, machte von allen SeitenKnegSriistungen, welche fähig waren Schrecken zuverbreiten. Es machte sich durch Galeeren, welcheKarl Doria daselbst kommandiere, Meister vom Mit-telländischen Meer, und ließ zugleich im Hafen vonLissabon Schiffe für zwanzigtausend Mann so unermü-
O 4 der