Druckschrift 
[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
203
Einzelbild herunterladen
 

von Pensionen fortgesetzt wurden, war: sie auf seinerSeite zu erhalten, oder immer mehr lind mehr an sichzu ziehen. Ich theilte sie nach meiner eignen Bekannt»schüft oder auf Empfehlung von Beaumont aus, undsah dabt>y hauptsächlich darauf, sie so zu verkheilen, daßdarüber kein Neid, unter den Englischen Herren entstünde,und der König selbst keinen Verdacht daraus fchöpfenmöchte. Die Vorsicht, der ich mich dabey bediente,bestand darin, daß ich ihn um die Erlaubnis' bat, durcheinige kleine Geschenke meine Dankbarkeit für die miran feinem Hof geleisteten Dienste zu bezeugen.

Zu Dover erhielt ich einen Brief von Heinrich/worinn er mich benachrichtigte, daß er am c/ren Jul.zu Villers CoteretS angekommen fey, wo er mich mitUngeduld erwarte. Er hielt sich dafelbst einige Tageauf, wahrend die Königin eine Reife nach biesse machte.Ich wollte daher in Dover nicht ausruhen, und gabBefehl zur Einschiffung auf den folgenden Tag. DieNacht war ein so heftiger Sturm, daß der EnglischeViceadmira! mir sehr ernstlich n'eth, meinen Entschlichzu andern. Allein der geringste Aufschub schien mir sounerträglich als meinem ganzen Geftlg, besonders densüssen Stadt-Herrchen, die sich außer ihrem Elementbefinden, sobald sie das Pariser Pflaster nicht mehr be-treten. Sie baten mich alle so inständig, Dover nochdiesen Tag zu verlassen, und der Brief Sr Majestätschmeichelte mir selbst mit der Hoffnung eines so gün-stigen Empfangs, daß ich die Anker lichten ließ. DieReue folgte dieser großen Nebereilung auf dem Fußenach. Wir wurden von einem so heftigen Sturm über-fallen., daß wir dadurch in die äußerste Gefahr gerie-thcn. Den ganzen Tag brachten wir mit der Ueber-farth über den Canal zu, und waren von der Seekrank-heit so übel zugerichtet, daß, wenn wir dreyhundert