Druckschrift 
[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
183
Einzelbild herunterladen
 

izr

kW.

M§!

k!, »K>

M»

ü!«

!lWIl>

sitz«

M»l;A«i>j >»

Pit'j-

denen der so unruhige Jesuiter-Orden vorne an steht,von dem es außer Zweifel ist, daß seine Absicht dahingeht, der Spanischen Monarchie alles zu unterwerfen.Die zwote Partie begriff die Könige von Frankreich,England, Schottland, Jrrland, Dänemark, Schwe-den, die Republik Venedig, die vereinigten Provinzen,und die übrigen Fürsten und Städte in Teutschlandund der Schweitz. Ich gebe hier Polen, Preuffcn,Lixfiand, Moskau und Siebenbürgen keine Rolle, obsie gleich der christlichen Religion zugethan sind. Dennder Krieg, den sie beynahe unaufhörlich mir den Tür-ken und Tatarn führen, macht sie in Ansehung derwestlichen Bewohner von Europa beynahe zu ganzfremden Völkern.

Mißt man die Macht nach prächtigen Titeln, weit-läuftigen Ländereyen und Anzahl von Menschen, so istfreylich der erste Anblick für die zwote dieser Fakrioner»nicht günstig. Man wird sich nicht erwehren können,in Ansehung der Ueberlegenheit zu Gunsten der erstenzu sprechen. Dennoch wäre diese Vorstellung grund-falsch. Hier der Beweis davon! Spanien, das hier,ob es gleich nach Rang und Würden nur die dritteStelle hat, zuerst genannt wörden muß, weil es in derThat die Seele davon ist,. Spanien besitzt wirklich,seine Besitzungen in beyden Indien mitgerechnet, eineStrecke Landes so groß als die Türkey und Persien zu-sammen; wenn es aber wahr ist, wie man denn nichtzweifeln kann, daß die neue Welt für das Gold unddie Reichthümer, die eS daraus zieht, dieß Land vonSchiffen und Menschen entblöst, so ist ihm diese uner-meßliche Strecke mehr lästig als vortheilhast.

Gehen wir eben so die andern Mächte dieser Par-tey durch, und man wird überall die gewöhnlichen Be-griffe sehr herab zu stimmen finden. Der Pabst scheint

M 4 ganz