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über das Schicksal von ganz Europa empor zu schwin-gen und feinen Namen zu verewigen — durch einenEntwurf, an den er immer die letzte Hand gelegt zuhaben scheinen würde, obschon die Ausführung nichtmehr durch ihn, als durch den König von Frankreichgeschehen sollte.
Es war nun weiter nichts mehr übrig, als zu sa-gen, worin denn dieser Entwurf bestände. Erst gabich dem König einen allgemeinen Begriff davon, alsvon einem VereinigungS- Projekt aller Staaten, denenan der Erniedrigung des Hauses Oestreich gelegenseyn müsse, und wobey ein Schutz - und Trutz-Bünd-niß zwischen Frankreich, England und Holland, befe-stigt durch die engste Verbindung der Häuser Bourbonund Stuart die Grundlage ausmache. Zch ließ ihmauf den ersten Blick bemerken, daß diese Verbindungsehr leicht zu bewerkstelligen seyn würde. Von SeitenDänemarks, Schwedens, kurz aller ProtestantischenFürsten würde sie keine Schwierigkeiten finden. Mankönnte sie auch für katholische Herrn vortheilhaft genugmachen, um sie zum Beykrick zu bewegen — demHerzog von Savoyen, wenn man seinem unruhigen,ehrsüchtigen Kopf mit der Hoffnung schmeichle, seinenHerzogshut in eine Krone verwandelt zu sehen — denteulschen Fürsten, wenn man alles unter sie auStheiite,was das Hauö Oestreich in Teutschland besitze, Böh-men, Oestreich, Ungarn, Mähren, Schlesien u. f. w.und ihnen ihre alten Rechte wieder gäbe — dem Pabstselbst, indem man ihm das volle Eigenthum an allenLändern zugestände, die er bisher nur als Lehen besäße.In Ansehung des Königs von Frankreich, ob ich schonSe Majestät zu überreden suchte, daß er bis dahinkeinen Antheil an dem Projekt gehabt habe, das ichallein ausgesonnen zu haben vorgab, getraute ich mir
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