l?»
Ich beantwortete hierauf seine Reden mehr gerade-zu, und sagce ihm, daß ich nicht einsehen könne, ausweichem Grund er den König von Frankreich die ganzenoder doch den größten Theil der Kosten eines Kriegsaufbürden wolle, den er mit den König von Englandgtinemschafrlich führe. Wenn der Englische StaatS-rakh durch solche Zumuthungen Heinrich zu Grund zurichten gedenke, so verstehe er seinen eigenen Vortheilsehr schlecht. Dieser SkaakSrath bringe noch nicht inAnschlag, daß, wenn gleich ausgemacht werde, alleKosten zu beyden Theilen gleich getragen werden sollen,Frankreich darum doch noch besondre Auslagen nichtvermeiden könne, die sich vielleicht höher belaufen könn-ten, z- B. zur Vertheidigung seiner Grenzen und Kü-sten , wodurch ein Theil der feindlicken Macht von die-ser Seite zurückgehalken würde, was also England nichtweniger als Frankreich selbst zum Vortheil gereichte.Aus allen diesen Gründen scheine es mir, der Engli-sche SkaatSrakh wähle seine Zeit zur Zurückforderungder Frankreich geborgten Summen sehr übel. Hein-rich habe sich diß gar nicht einfallen lassen, und mirdeswegen gar keinen Verhaltungsbefehl hierüber gege-ben. Ich wisse nur, vermöge meiner Stelle, im Fi-nanzkollegium, daß seine Absicht sey, von Jahr zuJahr hierin zu bezahlen, so wie er darüber mit derHöchstseeligen Königin übereingskommen sey, und indem itztlaufenden Jahr noch zweymal hunderttausendPfund zurück zu geben. Der Grosbrikannische Staats-rach schlage aber, wie gesagt, einen sehr Übeln Wegein, diese Heimzalung zu erhalten, indem er durch Miß,trauen und grundlose Schwierigkeiten zeige, daß er nurdarauf ausgehe, Frankreich immer mehr zu erschöpfen.Ein gehässiges Verfahren, welches sehr gegen Hein-richs Betragen absteche, der in allen seinen HandlungenAufrichtigkeit zeigte, und nur für das allgemeine Best«arbeitete. Meine
E
K,»
»mV