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[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
124
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ten Provinzen beschlossen hätte, die Uebergabe dieserPlätze auf alle Art zu vereiteln. Der Termin ihresVertrags mit Elisabeth biete ihnen, durch die Zeit,die man haben müßte, dessen Inhalt zu untersuchen,die Mittel dazu an. Würden sie von England oderSpanien zu sehr in die Enge getrieben werden, so wür-den sie suchen den Vraunschwcig-Vanderlepschen Trak-tat wieder aufs Tapet zu bringen, und Ostende bis zuErfüllung desselben zur Sequestration anbieten. Un-terdessen würde sich vielleicht ein günstiger Umstandereignen, und auf alle Fälle würde man wenigstens soviel dadurch gewinnen, daß für jetzt die mächtige Ver-stärkung zurückgehalten würde, die man in Spaniengegen Ostende rüste.

Zum Verständniß dessen, was hier von den Ver-trägen mit Elisabeth und Spanien verkommt, mußman wissen, daß die verstorbene Königin von Englandvon den Staaten gewisse Städte (Flissingen und 4aBrille) zum Unterpfand für die von ihr angelieheneSummen verlangt hatte, mit der für jene günstigenClause!, daß dieselbe ihr nicht ausgeliefert werden dürf-ten, außer wenn sie ohne die Königin sich mit Spanienvergleichen würden. Was den andern Vertrag betrifft,so war zur Zeit der stärksten Feindseligkeiten zwischenSpanien und den vereinigten Niederlanden in Vor-schlag gebracht worden, die strittigen Länder an dasHaus Oestreich, also nicht an die regierende SpanischeLinie, sondern an die, welche den wutschen Kaiserthronbesitzt, heraus zu geben. Dieser Traktat, angesangenvon dem Herzog von Braunschweig und fortgesetzt durchden Grafen von Vanderlep blieb ohne Erfolg, es magnun an den Staaten, oder an Spanien, oder wahr-scheinlich an beyden gelegen haben. Die ersten ver-langten, daß in diesem Traktat alle Provinzen und

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