besuchen könnte. Er kam nach Mittag. So langewir vor Zeugen sprachen, unterhielt er mich von nichtsals der Zuneigung des Königs von England gegenden König von Frankreich, von dem Verlangen dasertrüge, ihm Beweise davon zu geben, und von an»dern Dingen dieser Art, die man nur als Complimentannehmen darf. Ich khat indessen doch, als nähme ichsie für Ernst auf, als er nebst Beaumont allein beymir im Zimmer war, um eine ungezwungene Gelegen-heit zu haben, ihm alle die Vortheile!zu schildern, diefür beyde Kronen aus einer Verbindung unsrer Königeentspringen müßten, und ihre Dienste und bereits ge-schlossene Verbindungen herauözustreichen.
Da mir dieser allgemeine Anfang wenigstens dazrrdienen mußte, einigermaßen die Neigungen deö Mannszu erforschen, mit welchem ich sprach, so sah ich ausseiner Antwort, dass sie für meine Absichten nicht gün-stig ftyen. Er hielt mir eine lange Rede, die mir be-weisen sollte, daß sein Herr sich ganz nicht in die An-gelegenheiten seiner Nachbarn mischen, sondern Hol-land sich selbst, so gut eö könnte, aus seinen Händelnmit Spanien ziehen lassen müsse. Er sprach vonOstsndelals einer Sta-dk- die aller Mühe um ihre Er-haltung gar nicht werrh sey, und von der Handlungnach beyden Indien als einem Vorcheil, den man nachallen Grundsätzen der Staatsklugheit den Niederlän-dern abnehmcn müsse. Ich bestritt seine Mennung».Erschien mit meinen Grunde zufrieden, aber sehr we-nig geneigt, sie bey dem König, seinem Herrn,'zu unter-stützen. Um von der jetzigen Materie abzuspnn^en,sagte er mir, Se Brittanische Majestät waren vGreenwich avgereist, um die Sollicüationen zu r-meiden, die der Graf von Aremberg ohne Zwechl -sucht haben würde- um vor mir eine Audienz zu e,
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