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[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
117
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Prinzessin anschließen konnten, die einst ihre Königinwerden sollte. Man weiß, daß die Weiber, die nurallzu schwache Werkzeuge in ernstlichem Angelegenhei-ten sind, oft eine gefährliche Rolle in verwirrten Händelnspielen. Dem König konnte jenes alles nicht unbekanntftyn. Er hatte aber die Schwachheit, seiner Gemah,lin sich nie widersetzen oder ihr inö Angesicht wider-sprechen zu können, da doch sie ohne Scheu öffentlichbezeugte, daß sie nicht immer mit ihm übereinstimme.Er kam lange vor ihr nach London. Als ich hier an-kam, war sie noch in Schottland,, und wenn es nachZakobö Absichten ging, so sollte sie sobald nicht dahinkommen, weil er überzeugt war, daß ihre Gegenwartnur den Gang der Geschäfte hindern würde. Er ließihr dieß bedeuten, und zwar^mit einer Miene von Au-torität, die freylich gegen Abwesende nichts kostet,woran sie sich aber auch nicht sehr kehrte..

Statt zu gehorchen, rüstete sie sich vielmehr Schott-land zu verlassen, nachdem sie eigenmächtig und gegenden Willen des Königs, einen Dberhofmeister ange-nommen hatte. Die Grafen von Orrenay und Lis-cois, ziveen Schottländer, gaben ihr das Ehrengeleite.Sie führte die Leiche des kleinen Prinzen, den sie inSchottland gebohren hakte, mit, weil man das Publi-kum hatte bereden wollen, daß sein Tod nur vorgeblichsey.' Auch ihren erstgebohrnen Prinzen brachte sie mit,den sie öffentlich ganz zu regieren scheinen wollte, unddem sie, wie man sagte, lauter Spanische Gesinnungenrinflöste. Man zweifelte gar nicht, daß ihr« Neigungganz erklärt für diese Seite sey. UebrigenS gab ihrdieser Prinz keine Gelegenheit, ihn wegen seiner Ge-lehrigkeit hierin zu loben. Er haßte von Natur Spa-nien und liebte Frankreich; eine desto glücklichere Aus-sicht, da die Mischung von Ehrgeiz, erhabner Den-

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