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[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
87
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der vielleicht nie wieder kommen konnte; kurz, ich muß«te ein königliches Blanket zu einem Vertrag mitbekom-men. Die Furcht vor der Parthei, die wir im StaatS-rath zu bekämpfen hatten, ließ uns dieß ganz über-sehen.

Die Ausfertigung der General. Instruktion, vonwelcher ick gesprochen habe, verschob der König bisnach seiner Ankunft zu Fontainebleau, wohin er mitseinem ganzen Hof abgieng und wohin ihm drey Tagehernach sein ganzer Skaatörath folgen sollte; welchesaber wieder abgesagt wurde, weil den König, sogleichnach seiner Ankunft in Fontainebleau, ungefehr den20. May, eine heftige Krankheit befiel r a). Es wareine Harnverstopsung, mit solchen Schmerzen ver-knüpft, daß die Aerzte anfangs an seinem Auffommenzweifelten. Der König selbst fest überzeugt, daß seineletzte Stunde nicht mehr fern sey, und entschlossen, diewenigen Augenblicke, die er noch übrig zu haben glaub-te, unter die Sorge für seine Seele und für sein Reichzu theilen, wendete sich mit Inbrunst zu Gott, unddiktirte alsdann folgenden Brief, der mir eilig nachParis zugeschickt wurde, wo ich geblieben war, um dieIurüstungen zu meiner Reise zu machen, und nichtsweniger als eine so traurige Botschaft erwartete:,

Mein Freund, ich befinde mich so schlimm, daßes das Anscheinen hat, Gott wolle über mich gebie-ten. Da es nun meine Pflicht ist, nach der Sor-,,ge für mein Seelenheil, auf die nöthigen Vor-kehrungen zu denken, meinen Kindern die Thron-folge und eine glückliche Regierung zu versichern,und auf den Nutzen meiner Gemahlin, meinesStaats, meiner getreuen Diener, und meiner ar-men Unterthanen, die ich wie meine lieben Kinderliebe; so kommt eilig hieher zu mir, ohne jemand

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