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[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
82
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regt, und den Vorwurf veranlaßt, daß Heinrich nurmir Prinzen andrer Religion Bündnisse zu suchen schei-ne. Noch ärger aber wurde es, als der König unge-achtet dieser Bewegungen erklärte, daß ich es wäre,dessen er sich zu diesem Geschäft bedienen wollte. Dieseganze Cabale, die mir nie Ursache gegeben hakte, sieanders als meine erklärte Feindin zu betrachten, wagtees, dem König laut vorzustellen, daß dies das allge-meine Beste aufs Spiel sehen heisse, wenn man einenHugenotten absende, und noch dazu mit voller Gewalt,um über wichtige Staatsangelegenheiten mit einemfremden König von seiner Religion, zu verhandeln.Da diese Leutchen sahen, daß sie meine Ernennung nichtmehr rückgängig machen konnten, so thaten sie wenig-stens alles, um zu machen, daß mein Auftrag ausCondolenzen wegen dem Tode der verstorbenen Königinund Complimente für den neuen König beschränkt wur-de, höchstens sich auf eine Erforschung des Zustandsder Brittischen Angelegenheiten erstreckte, ohne alle Be-vollmächtigung, in Ansehung dieses Punkts zu redenund zu handeln.

Nachdem mich der König mit diesen mir noch un-bekannten Hofränken bekannt gemacht hatte, versicherete er mich, daß sie ihn dennoch nicht andern Sinnesgemacht haben, weder in Ansehung der Gesandtschaft,noch meiner Wahl, noch überhaupt in Ansehung desbesondern Gegenstandes, den er von Anfang an dabeybeabsichket hätte; welches er durch die treffende Bemer-kung rechtfertigte, daß eine Gesandschaft, die man aufbloße Ceremonielaufträge beschränke, ein beynahe ganzunnützer Schritt wäre, und daß, wenn ja zu hoffensey, den neuen König von England in Ansehung derpolitischen Verbindungen in den Fußstapfen der Elisa-beth zu sehen, dieß ganz ungezweifelt davon abhängen

müsse^