in Frankreich, als der wesentlichste The'rl des neuenpolitischen Systems betrachtet wurde, dwn sie sich be-strebten , die Oberhand über dasjenige zu verschaffen,das sie in dem Staatsrath befolgt sahen.
Da Offat seine Briefe drucken ließ, <7) welchebeweisen, daß ich ihm Hierinn nichts ohne Grund zu»schreibe, so scheint es, daß er also dem Publikum keinGeheimniß aus seinen eigentlichen Gesinnungen habemachen wollen. Wenn er schon darüber nicht zuentschuldigen ist, daß er beynahe durchgängig Wegeeinschlug, welche denen zuwider waren, die ihmDankbarkeit gegen den König, seinen Herrn und Wohl«thater verzeichnen mußte, so verdient er gewiß nochstärkere Vorwürfe über sein Bestreben- das aus allenseinen Worten und Schriften hervorleuchtet, einennachtheiligen Schatten auf den König und seine Mi-nister zu werfen , zu einer Zeit, da er, entfernt ausdem Mittelpunkt der Geschäfte, seine Kennkniß davonnur aus Quellen schöpfen konnte, die einem Mannvon Einsicht nicht anders als verdächtig seyn mußten.Man wird wohl sehen, daß diese Digreffion meine ei»gene Apologie zur Absicht hat. Dieser Kardinal schriebum diese Zeit einen Brief an Villeroi; worinn erkein Bedenken trägt, die Schuld von der Empörungdes Marschalls von Biron und die Unzufriedenheitder andern französischen Herrn der wenigen Befriedi-gung zuzuschreiben, welche der Adel von Heinrich er-hielt, und dem Druck des SkaatsrachS, unter demdas arme Volk seufzte. Um nichts halb zu rhun, gibtdieser Mensch, der sich schmeichelt, eine feine Beur-theilungekraft in Geschäften zu besitzen, in dem Briefe,den er dem König vorzuzeigen bittet, den Rath, seinVertrauen und sein Ansehen würdigem Personen an-zuvertrauen als bisher. Vielleicht fände sich, wenn
man
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