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[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
59
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Compagnien seiner Leibwache um i2 bis 1500 Mannzu vermindern, nicht nur verwarf, sondern sogar be«schloß von neuem 6000 Schweizer anzuwerbcn. Nurmit Mühe erhielt ich, daß dieses bis zum Septemberverschoben wurde. Er sorgte noch genauer, als vor-her für die Bezahlung seiner Truppen, und der Conne«table war so freundschaftlich sich für meine CompagnieGensd'armen zu verwenden. Heinrich beschloß endlicheine Reise nach Calais zu machen, welche nach der indie Provinzen die beträchtlichste war, welche er in die-sem Jahre unternahm.

Er ging gegen daS Ende des Augusts über Ver-neuil («8 - und hinkerließ die Königin in demselben Zu-stande, als das vorige Jahr, da er eben die Reisemachte. Sie war schwanger, und gebahr im folgendenNovember ihre älteste Tochter (19). Er hatte mirdringend befohlen, fleißig zu ihr zu gehn, damit sie mitder Reise zufrieden wäre, und ihr alle mögliche Ver-gnügungen zu verschaffen, um ihr wahrend der erstenTage seiner Abwesenheit die Langeweile zu vertreiben.Während der ganzen Reise erkundigte er sich in jedemBriese an mich nach ihrer Gesundheit und der Are, wiesie ihre Zeit hinbrächte. Von der Seite der Achtungund kleiner Aufmerksamkeiten versäumte er gewiß nichts,welches ihren Verdruß über seine andern Liebesgeschich-ten vermindern konnte. Ich glaube, daß die Legiti-mation des Sohns (20), den er von der Marquise vonVerneuil hatte, ihr gerade um diese Zeit den empfind-lichsten Kummer machte Heinrich zog sich durch eineErkältung bey einem nächtlichen Spatziergang, und daer den Arbeiten seiner Maurer zusah, ein h ieber zu,welches ihn zwang zu Monoeaup zu verwesten. Erbrauchte aber kein andres Mittel um sich zu heilen alsdie Jagd. So bald ich ihm geschrieben chatte, daß die

Königin