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[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
54
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bloßen Handlanger, der nicht nützlicher wäre, als je-ner Schwarm von Menschen, die durch unsre Thor-,,heilen und die feinen Kunstgriffe, die sie erfundenhaben, um Wahrheit, Recht und gesunde Vernunftüber den Haufen zu stürzen, reich werden. Wennwir so bllnd sind," fuhr er mit acht komischer Lebhafttigkeit fort, /jdaß wir sie nicht ganz entbehren wollen,oder so unglücklich, daß wir er nicht können; so darfman ihnen nur befehlen, entweder binnen acht Tagennoch den vorgeschriebnen Bedingungen, ihre Geschafftte forkzUsetzen, bey Strafe wieder zu dem Pflugeoder dem Handwertsladen, welche sie verlassen haben,zurückgeschickc zu werden, oder aber mit der Musqueteauf der Schulter dem Staat in Flandern zu dienen.Ich bin gut dafür, wir werden sie bald wieder zuihren prächtigen Sammcmützgen laufen sehn, wie dasUngeziefer nach dem Waizen."

Es war Niemand in der GeAllschaft, der nichtüber Sigogne's Einfall hätte lachen lnüffen. Der-' nig belustigte sich am meisten darüber, und räumte ein,daß diese Gründe gut wären; aber, es sey nun, daßer sich durch Fürbitten Hinreißen ließ, oder daß er be-fürchtete, die Unruhen, welche im Innern des König-reichs ausgebrochen waren, zu vermehren, oder daß er,wie er selbst sagre, sich vorbehielt, eines Tages darübereine allgemeine Anordnung zu machen, welch« sich nichtnur auf die Advokaten, sondern auch auf die Prokura-toren und den ganzen Stand der Rechtsgelehrten be-ziehen sollte; genug, er ließ für dießmal das Arretohne Wirkung bleioen, und diese lächerliche Streitsachewar damit beendigt, über welche ich keine weitere An-merkungen mache, sondern den Leser auf Sigogne's Re-den verweise. Im Publikum glaubte man ohnehin,kr habe auf meine Veranlassung gesprochen (l6).