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sie ihre Verläumdungen Mündeten, die Reinigte,'t mei-ner Absichten am besten müßte sehen können.
Was ich damals den König sagte, sage ich auchjetzt meinen Lesern, nickt etwa um mich durch eine an»aenommne Bescheidenheit zu rechtfertigen — denn ichglaube zu fühlen, daß ich dieser Entschuldigung nichth^arf — sondern weil, so tadellos meine Aufführungauch gewesen ist, ich doch oft ge»öthigt worden bin,mich gegen den Fürsten, dem ick diente, zu rechtferti-gen. Wenn man ungeachtet dieses Geständnisses mirdie Gerechtigkeit, die mir gebührt, wiederfahken läßt,so wird man deshalb auch nicht weniger günstig vondem König urtheilen, wenn man auf die Verhältnisseund die herrschenden Grundsätze der Zeit, in welcherwir mit einander lebten, nur einige Rücksicht nehmenwill. Zu allen Zeiten ist nichts schwerer, als sich gegenfein gesponnene Verläumdungen eines Hofmanns zuvertheidigen. Welchen Eindruck mußten diese nicht oftaus den Geist eines Fürsten machen, dem sich tausendBeyspiele von Ungehorsam, Ven ath und Treulosigkeit,und kaum Eines von wahrer Anhänglichkeit Larstellce ?Um Heinrichs Gesinnungen gegen mich von Grund autzu kenne», muß man ihn, das darf ich mit Recht sa-gen, nickt in solchen Augenblicken beobachten, wo disErinnerung an so häufigen Undank, Lurch schlaue Lüge»erweckt, sein Herz gegen seinen eignen Willen demVerdacht und Mißtrauen öffnete; sondern dann, wen»der Eindruck, den jene Verschwörungen ttzid heimliche»Bündnisse, in welche man mich so gern verstechte»wollte, auf ihn gemacht hatten, in seiner Seele verlo-schen war, und er mir die unzweydeucigsten Probe»seiner Zärtlichkeit gab. Uebrigens mag man von die-sen kleinen Augenblicken der Ungnade, welche ich in derZeit, die mack die Epoche meines Ruhms und meines
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