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[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
47
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dreyer andern von den vornehmsten Männern seinesHofes, denen er verziehen hatte, zu machen pflegte,und fuhr denn fort;Sie sehen, daß gerade diejenigen,denen ich die meiste Gunst erzeigt habe, durch ihreHabsucht, ihren Eigensinn und ihren Ehrgeiz mir dmgrößten Verdruß gemacht haben." Er zeigte mir nun,daß diese sechs Männer von ihm zu verschiednen Malenbeträchtlichere Summen erhalten hätten, als seine fünfVorgänger in der Regierung, welche man für so großeVerschwender aueqäbe, den einzigen Heinrich Ul aus-genommen , ihren Günstlingen gegeben hätten. Um die-jenigen, sezte er hinzu, weiche bey jeder Gelegenheitdie Dienste dieser sechs Personen so hoch erhöben, zumStillschweigen zu bringen, sollte ich einen genauen Auf-satz von den Geschenken und Gnadenbezeigungen, dieer ihnen, so lange sie ihm dienten, zugestanden hätte,verfertigen. Dieser Aufsatz solle blos enthalten, waser ihnen aus Freigebigkeit geschenkt hätte; alles, waSseine Hülfe und sein Schutz ihnen bey mehr als einerGelegenheit eingebracht hätten, sollte nicht darunterbegriffen seyn. Dahin gehörte zum Beyspisl das Für-stenthum Sedan, für welches Bouillon dem Königdoppelt verbunden war, weil er es ihm erst verschaft,und dann ihn, wie ich oben schon erwähnt habe, ineinem sehr gefährlichen Verhältnis wieder in dem Be-sitz desselben erhalten hatte.

Heinrich hatte diese Unterredung blos angefangen,um sie auf mich selbst zurück zu bringen. Er sagtemir, er habe nicht etwa die Absicht, mir dadurch, weilsie doch einige Beziehung auf den jetzigen Zustand mei-nes Glücks haben könnten, eine Lehre zu geben, denner kenne meine Treue hinlänglich um zu wissen, daßich dergleichen nicht bedürfte; aber nach reifen Ueber-legungen über die Art, wie er sich gegen mich betragen

müsse,