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gleicher Zeit mit der mündlichen Antwort, die Hein-rich ihm durch seinen Abgeordneten zurückschickte. Weildieser jetzt nicht mehr selbst auf seiner Ankunft be-stand , so nahm er daher einen Vorwand mir zu ant-worten : er habe, so sehr er es auch gewünscht hätte,meinen Rath nicht befolgen können, weil er mir denBefehlen des Königs nickt übereinstimmte, er begnügesich daher, wie Se Majestät es wünschre, einen Mann,auf dessen Aussage man sich so gut »ertasten könnte, alsob er es selbst wäre, an den Hof zu schicken. — Die-ses war ein Edelmann mit Namen Rignac, welcherimitBouillons Briefe an mich zu gleicher Zeit anlangte,und den man noch dazu ftey halten mußte, als ob seineReise, wer weiß wie wichtig, gewesen wäre, weitesden Anschein hatte, als sey er auf Befehl des Königegekommen. Bouillon selbst, anstatt zu kommen, ent-fernte sich noch weiter, und ging nach CastreS.
Es war kein Wunder, daß meine Gründe keinenEindruck auf ihn gemacht hatten; denn er betrachtetemich als seinen Todfeind. So hatte er mich öffentlichgenannt, und Heinrich selbst wußte es , denn Er hatmir eö in einem Briefe vom 2g. December diesesJahrs geschrieben. Ich habe mich eben so wenig überBouillons Betragen gegen den König ben allen diesenGelegenheiten gewundert. So bald er merkte, daßHeinrich sich stellen wollte, als wüßte er um seineSchuld nichts—und dies konnte er leicht entdecken —so sah er auch ein, daß er sehr leicht und ohne alle Ge-fahr den König und seinen ganzen Staats rach täuschenkönnte. Er durfte nur (26) immer äußerlich mit vie-ler Unterwerfung antworten, und brauchte doch nie et-was zu thun, was man niaik ausdrücklich von ihm zufordern wagte. Er befand sich sehr gut bey diesem Be-tragen , und behielt es lange bey. Man kann nichts