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men, entweder um ihn von seiner Unschuld zu überzeu-gen, oder sich dadurch Verzeihung für einen Fehler zuverschaffen, daß er Ihm denselben gestünde. Ich ver.sichre ihn, gebe ihm sogar mein Ehrenwort darauf,und, wenn es nöthig wäre, wollte ich ihm Bürge da-für seyn, daß er von Sr Majestät nicht nur nichts zubefürchten habe, sondern auch mit osnen Armen empfan-gen werden würde. Da der König, als er mir diesesauftrug, sich erinnerte wie zart meine Denkart überdergleichen Versprechungen sey, die er mich hier gebenlasten wollte, so kam er meinen Einwendungen zuvor,und gab mir sein königliches Work, daß der Her-zog von Bouillon gerade so behandelt werden soll-te, wie ich ihm schreiben würde. Nickt zufrieden mitdiesem mündlichen Versprechen, gab er mir noch einschriftliches in folgenden Ausdrücken: „Ich verspreche,,dem Herrn von RoSny, daß ich dem Herzog von Bouil-lon , wenn er auf den Brief, den ihm jener schrei-ben , auf die Versicherungen, die er ihm geben, und„die Versprechungen, die er ihm machen wird, zu mir„kömmt, diese alle treulich halten, oder ihm erlauben„werde, sich in völliger Freyheic wegzubegeben, wohin„es ihm gut dünkt, so daß ihm weder beym Kommen,,noch beym Weggehn irgend etwas Widriges begegnen,„oder ein Hinderniß m den Weg gelegt werden soll.„Worüber ich besagtem Herrn von RoSny mein Eh-renwort und königliche Versicherung ertheile. Gescheht!„zu Paris. Den 24. JuniuS 1602.
Ich schrieb an den Herzog, und ohne ihm vondem Vertrage, welchen Heinrich seinetwegen mit mir ein-gegangen hatte, Nachricht zu geben, drang ich in denstärksten Ausdrücken und mit den mächtigsten Bewe-gunqsgründen in ihn, seinen Aufenthalt bey dem Kö-nig zu nehmen. Er erhielt diesen Brief ungefehr zu
glei-