eigner Bewegung anheischig gemacht, diese Lücke wiederdadurch auszufüllen, daß ich ihm zu gleicher Zeit undim Ueberfluß aus dem Arsenal zu Lyon, welches ichneulich mit großer Sorgfalt angefüllr hatte, alles zufer-tigen lassen wollte, was er nöthig hätte. Ich gabmeine Einwilligung dazu, daß Biron einige von seinenLeuten nach Lyon zur Bedeckung der Schiffe sendendürfte, welche mit dem Geschütz beladen werden muß«ten, das ich ihm schickte, und daß er das Seinigenicht eher wegschicken sollte, bis dieses angekommenwäre. Er wußte nicht, wie ganz gemesseneOrdre ich gegeben hatte, daß die Lyoner Fahrzeuge,welche äußerst langsam die Saone hinauffuhren, aufdem Wege aufgehalten werden sollten, bis die, welcheaus Bourgogne kamen, sich außerhalb seines Gebietsbefänden. Sobald ich beyde in meiner Gewalt sah,so setzten die Lyoner Fahrzeuge ihren Weg nicht weiterfort.
Biron merkte den Betrug, den ich ihm spielte,nicht eher, als da eS zu spät war, der Sache abzuhel-fen. Er ward entsetzlich aufgebracht, und prahlte öf-fentlich: er wolle mich ermorden; so daß der König mirschrieb, ich sollte nicht anders, als mit einer guten Be-deckung auögehn. Ich hatte ferner, gleichsam ohneAbsicht, die leichte Cavallerie an die Pässe vom Loin-stuß verlegt. Dieses alles aber war nicht im Stande,dem Marschall die Augen zu öffnen, weil er eö viel-leicht nur für die Wirkung einer Begierde, ihm Ver-druß zu machen, ansah. Der Baron von Lüp und erzogen keine andere Folgerung auS der Unmöglichkeit,sich zu vertheidigen, als daß man dieselbe dem Königezu verbergen suchen müsse, bis sie diesem Mangeldurch fremde Unterstützungen abgeholfen haben würden.Desküres und Ieannin bestärkten sie durch ihr Be-tragen in dieser Sicherheit. Von seiner Seite hatte