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Die Bestürzung, welche die Reise Sk. Majestätunter den Anhängern desselben verbreitet hatte, zeigte
ihm, daß seine Entwürfe Key weitem noch nicht so reifwären, als er sich geschmeichelt harte; und dies bewog
ihn, diesen Schritt zu thun. In dem Entschluß dazubestärkten ihn noch verschiedene andre Gründe. SeinTraktat mit Spanien und Savoyen war noch nicht soweit ^Richtigkeit gebracht, daß er von ihnen sogleichdie Unterstützung an Truppen und Geld hätte erwar-ten dürfen, die er nöthig hatte. Eine allzusichkbareWidersetzlichkeit gegen die befehle des Königs konnteVerdacht von seiner Verrätherey erwecken. Denn daßman bereits einen Verdacht auf ihn geworfen hätte,wußte er nicht. Es konnte sogar geschehen, wie ihmder Baron von tup, sein KeUnd und Vertrauter, vor-stellte, daß Se. Majestät, aufseine wiederholte Wei-gerung, bey Hofe zu erscheinen, den Evtschluß faßte,gerade mit bewaffneter Hand auf ihn, als einen Re-bellen, löszugehn, welches dem Marschall den rödk-lichen Streich versetzen würde, weil er weder imStande sey, sich zu verthei agen, Noch ihn, in einetFestung eingeschloffen, zu erwarten, da alle seinePlätze von allem, besonders von Artillerie, entblößtwaren.
Dies war eine Folge der Maßregeln, welche ich,da ich bereits einige Monace vorher ihm diesen Streichzugedacht hatte, einschlug. Ich hatte ihm nämlichmelden lassen r es müssen alle Canonen- die sich in denFestungen von Bourgogne befänden, nothwendig um-gegossen, Und frisches Pulver dahin geschasst werden.Die Aufmerksamkeit, mit welcher man mich über alles,was meine Generalfeldzeugmeisterstelle betraf, wachensah, war schon allein hinreichend, diesen Antrag zudecken. Allein Um dem Marschall ganz keinen Anlaßzum Verdacht zu geben, harte ich mich gegen ihn aus-lA-Denkwürdigk. IVB» B eigner