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[4] (1792) (1792)
Entstehung
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16
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die Traufe. Ich kenne die Denkart der Leute, diesich hier einmischen; sie werden großen Schaden stif.ten. Ich läugne freylich nicht, daß Sanftmuthund Nachsicht sehr lobenswerthe Tugenden sind; alleinSie werden es auch nicht läugnen, daß das Ueber-maaß derselben verderblich ist." Man hörte eben-falls die Worte deutlich, die ich dem König hierauferwiederke: es sey in der That der Klugheit gemäß,schlimme Ereignisse durch Vorsicht zu verhüten; alleinman müsse sich eben so stark dafür hüten, daß man sienicht durch allzu neugierige Nachforschungen beschleu-nige. Aus diesen Reden zog man die Vermuthung:der König sey gesonnen gewesen, irgend einen heftigenSchritt gegen gewisse Personen von dem Hofstaat derKönigin und gegen gewisse Rarhgeber derselben zuthun (4). Mehr kann ich nicht von dieser Sachesagen.

Von Bloiö ging der König nach PoitierS. Hieraufzeigte er sich in Limosin und Guyenne, und seine Ge-genwart hatte so vielen Nachdruck, daß er nirgendseinige Widersetzlichkeit gegen seinen Willen fand, selbstnicht einmal gegen die Einführung der Austage einesSol vom Livre (5). Er hatte diese Auflage bleibendmachen können; keine Seele würde sich gegen die He-bung derselben gesetzt haben. Allein er war mit demGehorsam seiner Unterthanen zufrieden, und ergriffdiesen Augenblick, sie für jetzt in eine geringe Beystcuerzu verwandeln, und kurz hernach gänzlich aufzuheben.Das WiederrufungSedikt sagt: Se. Majestät habensich einzig durch den willigen Gehorsam Zhrer Un-terthanen hiezu bewegen lassen. Zufrieden mir demErfolg seiner Reise, nahm Heinrich nun den Wegnach Fontainebleau (5), wo nicht lange nach ihmebenfalls der Marschall von Biron einkraf.

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