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[4] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
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Art km Umlauf, welche zu erzählen ich mich in einigerVerlegenheit sehe und die doch so viel Aufsehen machte,daß ich sie nicht mit Stillschweigen übergehen darf.Auf der andern Seite ist mir, sie hier ins Licht zu setzennicht erlaube auö Furcht, ein Geheimniß zu'jver-rathen, dessen Verschweigung ich dem König und derKönigin, welche eS persönlich betrifft und das sie nie-wand , als mir entdeckten, angelovt habe. Ich wer-de mich des Mittelwege bedienen, daß ich weiter nichtserzähle, als waö davon durch das Gerücht auch zurKcrmtniß der Hofieute gekommen ist.

Es verbreitete sich ein Gerücht: der König unddie Königin haben einen Zwist mit einander gehabt.Dieses bestätigte sich, da der König mich einesTags durch seinen ersten Kammerdiener, Armagnak,morgens so frühe zu sich fordern ließ, daß er sowohl,als die Königin noch im Bette, und zwar, wider ihreGewohnheit, beyde in ihren eigenen Zimmern sich bc-fgnden. Man bemerkte, daß ich verschiedene Malezwischen beyden ab und zuging. Man wußte, daßich mich drey oder viermal vor dem König und derKönigin auf die Knie geworfen hatte, als wenn icheine große Gnade von ihnen begehrte. Da bey derrgleichen Anlassen der Neugierde der Hosteute nichtsentgeht, so zogen sie, jeder seine besondern Vermu-thungen daraus, daß man zwischen den Namen desKönigs und der Königin auch die Namen des Her-zogs und der Herzogin von Florenz und Mantua,-es Virgilio Ursini, Don Juan, der Herren vonDellegarde und Trounel, des Vinti, Ioannini, Cou-chini, der Leonor, Gondy, Eatherini Selvage, nebstdem Namen der Marquisin von Verneuil nennen ge-hört hatte. Andre Personen, sagte man ferner, seyenmir dem geheimmßvollen Namen der rvthbraunen Far-be