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[4] (1792) (1792)
Entstehung
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XXI
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bildete ihn zum künftigen Held, und frühes Unglückzum vortrefflichen König. Das Haus Valois,welches Jahrhunderte lang über Frankreich ge-herrscht hatte, neigte sich unter den schwächlichenSöhnen Heinrichs des Aweyten zum Untergang,und wenn diese drey Brüder dem Reich keinen Er-ben gaben, so rief die Verwandtschaft mit dem re-gierenden Hause, ob sie gleich nur im ein undzwanzigsten Grade statt hatte, das Haus von Na-varra auf den Thron. Die Aussicht auf denglänzendsten Thron Europens umfchimmerte schonHeinrich des Vierten Wiege, aber sie war esauch, die ihn schon in der frühesten Jugend denNachstellungen mächtiger Feinde bloß stellte. Phi-lipp der Zweyte, König von Spanien, der unver-söhnlichste aller Feinde des Protestantischen Glau-bens, konnte nicht mit Gelassenheit zusehen, daßdie verhaßte Sekte der Neuerer von dem herrlich-sten aller christlichen Throne Besitz nahm, und durchdenselben ein entscheidendes Uebergewlcht der Machtin Europa erlangte. Und er war um so wenigergeneigt, die Französische Krone dem ketzerischen Ge-schlecht von Navarra zu gönnen, da ihm selbst nachdieser kostbaren Erwerbung gelüstete. Der jungeHeinrich stand seinen ehrgeizigen Hoffnungen imWege, und seine Beichtvater überzeugten ihn, daßes verdienstlich sey, einen Ketzer zu berauben, umein so großes Königreich im Gehorsam gegen den

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