der bürgerl. Unruhen in Frankreich, v n
den Offizieren sein Unvermögen/ die Foderungender Deutschen zu befriedigen, und sprach sie umUnterstützung an. Diese beriefen die Gemeinenzusammen, entdeckten denselben die Noch des Ge-nerals, und strengten alle ihre Beredsamkeit an,sie zu einer Beysteuer zu ermuntern. Sie wurdendabey aufs nachdrücklichste von den Predigernunterstützt, die mir dreister Stirn zu beweisen such-ten, daß es die Sache Gottes sey, die sie durchihre Mildthatigkeit beförderten. Der Versuchglückte; der geschmeichelte Soldat beraubte sich^fteywillig seines Putzes, seiner Ringe,, und allerseiner Kostbarkeiten; ein allgemeiner Wetteiferpellte sich ein, und es brachte Schande, von feinen.Kameraden an Großmuth übertroffen zu WerdernMan verwandelte alles in Geld, und brachte eineSumme von fast hunderttausend Livres zusammen,mit der sich die Deutschen einstweilen abfindenließen.. GewO das einzige Beyspiel seiner Art inder Geschichte, daß eine Armee die andere besolde-te! Aber der Hauptzweck war doch nun erreicht,und beyde vereinigten Heere erschienen nunmehram Anfang des Jahrs 1568 wieder auf französi-schem Boden..
Ihre Macht war jetzt beträchtlich, und wuchsnoch mehr durch die Verstärkungen an, welche sieaus allen Enden des Königreichs an sich zogen.
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