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nicht vergönnt, und die Bemühung darum, auch durch das auswärtige hohe Ministerium (1827)vergeblich, weil es eine einzige Handschrift wäre. Indes erhielt ich (1828) durch die Freund-schaft L. Liecks seine dem Bodmerischen Abdrucke der Manessischen Sammlung beigcschriebenenLesarten des Frauendienstes, welchen er so lebendig erneute (1812), und Docen sandte mir(1829) eine vollständige Vergleichung dieser Handschrift.
Frauenlobs Gedichte sind der hauptsächlichste Inhalt der sonst auch ältere Auszügeenthaltenden Weimarer Handschrift, und, wie es scheint, der mit ihr verwandten MöserschenHandschrift. Sie vor allen sind dann auch in die Meistcrgesangbücher übergegangen.
Klein Heinzelin von Konstanz, welchen Docen schon aus der WürzburgerHandschrift gab (1811), habe ich mit dieser nochmals verglichen. Denselben fand ich (1817)in der Berner Handschrift.
Den Konrad von Bickenbach sandte mir Freiherr von Laßberg aus seiner Hand-schrift von Johannes Müllers Chronik der Grafen von Cymbern.
Den Herrn von Kolmar verdanke ich Professor Lachmann, der mir Finslest'sAbschrift aus einer Züricher Handschrift des Schwabenspiegels, und seine Herstellung dersel-ben gefällig mittheilte.
Andere namenlose einzele Lieder habe ich:
Aus Erlangen, in Büschings Abschrift und Detters Abdruck (1807);
Aus Hamburg in Eschenburgs Abdruck (1807) und Büschings Abschrift;
Aus Stettin, ein Lied mit Sangweise, durch Professor Kugler;
Aus der hiesigen Trist an Handschrift;
Aus der Straßburger Erzählungenhandschrift, und aus einer Handschrift des Klo-sters Muri in der Schweiz, durch Grass (1829);
Aus einigen Heidelberger Handschriften;
Aus mehreren Münchner Handschriften durch Docen und Grass, vornämlich voll-ständig die alte Liederhandschrift (meist nur Anfänge) eines fahrenden Singers. *)
Aehnliche Auszüge, Blumen- und Aehrenlesen, meist auch namenlos, aber vollstän-diger in einzelen Liedern und Strophen, boten schon die Anhänge der Weingarter undHeidelberger Sammlung; anderen Werken zerstreut eingefügt stehen dergleichen in derWürzburger Handschrift, und im Züricher Schwabenspiegel. Eigentlich auf solche Aus-züge angelegt scheinen:
*) Das in Franz Horns Geschichte der deutschen Poesie (1805, S. 44) als Beispiel mit-gekheilte Minnelicd, angeblich spatere Randschrift der Handschrift des Renners auf der Leipziger Universitäts-bibliothek, ist unecht, wie schon die Reime zeigen, und der Geschichtschreiber ist damit absichtlichgetäuscht worden.
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