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den kann. Beethoven bildet also aus den zusammengedrängtenTönen seines Motivs ein neues von einem Takt (g, h) und schreitetmit diesem gangarlig zu einem neuen Satz fort.
Bis hierher ist das erste Glied erweitert und verarbeitet wor-den ; S. 93 vertieft sich der Tondichter in das zweite. Dies magjeder für sich untersuchen.
Hiernächsl zeigt sich noch ein Nachtrag zu den frühem rhyth-mischen Erörterungen veranlasst, zu dessen gründlicher Erwägungwir im Gang der Lehre keinen Raum und Anlass fanden. Erknüpfe gleich bei veranschaulichenden Fällen an.
Wir haben nämlich zuvor, wo es auf die Entwickelung man-nigfacher Liedweisen aus einem Grundmotiv oder einer ursprüng-lichen Gestalt (No. 4 und 1) ankam, den Rhythmus nur innerhalbeines geschlossenen Satzes oder einer Periode beobachtet, und ihnsich da bald ausdehnen, bald (z. B. in No. 97) zusammenziehensehn. In eigenlhümlicher Weise ist nun der Rhythmus noch beider Verknüpfung verschiedner Sätze bisweilen geschäftig. Ur- *sprünglich sollte jeder besondre Satz auch besonders abgeschlossenwerden. Der Trieb des Ganzen ist aber bisweilen so lebhaft, dasser die abschliessenden Schranken durchbricht. Hier —
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11. S. IV.
sehn wir bei a einen aus zwei Gliedern gebildeten Satz, dessenzweites Glied die unverkennbar ähnliche Wiederholung des erstenist. Es hätte auch so wie bei b geschrieben werden können, dennmit dem Eintritt des zweiten Taktes ist dieses erste Glied alseines von zwei Takten vollkommen bezeichnet, und der Scbluss-akkord wirkt über die Pause hinweg so sicher, als würde er, wiebei a, fest ausgehalten.
Nun aber soll der Satz mit Bedeutsamkeit, mit Emphase vor-getragen werden; sogleich reisst uns der Eifer über die Pause hin-weg und es erscheint dieses Gebilde,
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in dem das zweite Glied gleichsam vorzeitig eintrilt, die Pausedes ersten Gliedes in No. für sich benutzt. Es hätte dieserVorgriff in mannigfacher Weise, z. B.