511
Der nächstfolgende Gang des Satzes kommt hier nicht weiterin Betracht; aber S. 88 kehrt unser Gedanke in Rmoll, wie inNo. mit zweimal vier Takten, wieder. Auch hier wird er
wiederholt; allein hier geht die Wiederholung viel weiter.- DerSatz bildet sich so*):
12 WPP' ~"1
—Hrr-#-
•H+-
(D
1
O
o |
'.i
i
a
■ Jjjr:
b
c
d
wp— pLn-
8va„
ür
8
J
^- T' Y*
8
1
—i~r-
8
J-
xHrb-' f *
Zuerst wird das erste Glied a, wie früher, gesetzt. Dannwerden die beiden kleinern Glieder, die wir in No. einzeln
geschaut haben, als Ganzes, als ein zweites Glied b gesetzt undbei c und d getreu wiederholt. Bei e und f tritt jener verweilendeTon d wieder auf, den wir in No. aufgelöst und erläuterthaben. Hier aber, gemäss der hohem Erregtheit des Satzes, wirder aus seiner Ruhe aufgestört; was wir in No. -[Lij blos zur Er-läuterung gesetzt, tritt hier in das Leben; die Oberstimme ergänztgleichsam das Motiv, so dass der ruhende Ton und das vollstän-dige Motiv gleichzeitig vor uns treten; — das Motiv würde ineiner einzigen Stimme so —
te- £-
• |-
__ZB_L_off
. _r:ir ff*
aussehn. Folglich sind die Glieder e und f ebenfalls Wiederho-lungen von b (aber freiere), und der ganze Satz bis hierher be-steht aus
2 und 2, 2, 2, 2, 2 Takten.
Nun aber ist er im Grunde mit dem Eintritte des ersten d(auf dem Akkorde g — h — d — -J) zu einem Ruhepunkle gekommen,der, wie jeder Schlusspunkt (S. 27), willkührlich verlängert wer-
*) Es versteht sich von seihst, dass der obige Notensatz, auf den engstenRaum und das Nächstnötbige beschränkt, keine genügende Vorstellung vomkünstlerischen Gehalt des Satzes geben kann.