Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
509
Einzelbild herunterladen
 

309

Schlüssen um, an die er sich nach den bekannten Modulatious- undKonstruktiousgesetzen wenden möchte. Die Einlenkung in dieseSchlüsse geschehe zunächst da, wo der Origiualsatz (oben bei a) inseinen Schluss einlenkte.

Zunächst kommen hier die Halbschlüsse;

3

100

sodann die Schlüsse in die beiden Dominanten, in die Parallele desHauptlones und der Oberdominante,

von denen wir nur die ersten beiden geben. Jeder dieser Aus-gänge kann aber auch in der Form eines Anhanges, nach einemvorherigen unvolikommnen Abschluss erfolgen,

100 ^

P 5

f r f

w-

i i

oder es können zweierlei Schlusswendungeu verbunden werden,z. ß. die Wendung in die Oberdominante und Parallele,

100 t u - -

i i i i t i i r ^ «t-

= 1 =

r

r

r

oder es kann sogar der Ganzschluss in die Dominante miteinem Halbschluss auf derselben kombinirt werden,

100

' r . . r 1 . t ^

so dass man wirklich in die Oberdominante übergegangen ist,nachher aber diesen IJebergang gleichsam ungeschehen machtdurch den bekannten die Ilaupltonart wieder einprägenden Halb-schluss; eine Form, die uns im dritten und vierten Theile derKompositionslehre besonders wichtig werden wird.

Jeder dieser Sätze muss nach Anleitung der Lehre weiter ver-folgt, umgestaltet, durch Zwischenschiebungen, Voraussätze, An-