ist hiervon nicht ganz freizusprechen. Eben aus diesem Grunde —wie um des bessern Anschlusses an die einfache Fuge willen —haben wir die erste Form dieser in sich festem vorangehen lassen.
Uebrigens hat Mozart in dieser Fuge neben den zahlreichenDurchführungen des Doppelthemas auch das zweite Subjekt alleinarbeiten lassen; er hat es zu dem Ende chromatisch verändert undzu Engfübrungen
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benutzt. Dies mag in der Partitur nachgesehen werden, da wirhier schon gleiche Gestaltungen kennen.
Dritter Abschnitt.
Dritte Form der Doppelfuge.
Diese letzte Grundform lässt die Doppelfuge gleichsam zu-fällig aus der einfachen Fuge entstehen. Eben darum bringenwir sie zuletzt, nachdem wir die Doppelfuge schon in deutlichemGestalten kennen gelernt haben. Denn in der That unterscheidetsich die letzte Form der Doppelfuge von der einfachen, aus dersie unmittelbar hervorgeht, öfters weniger bestimmt und schnell,und es können sogar bisweilen Zweifel entstehen, ob ein gegeb-nes Tonstück der einen oder der andern Form angehört.
Wir haben nämlich (S. 292) bei der einfachen Fuge in derRegel angemessen gefunden, den Gegensatz wenigstens die ersteDurchführung hindurch beizubehalten. Ist nun ein Gegensatz sobedeutungsvoll, uns so werlh, dass wir ihn nicht blos während derersten Durchführung, sondern auch weiterhin die ganze Fuge, oderden grössten Theil der Fuge hindurch beibehallen: se erheben wirihn damit zu einem zweiten Thema und die einfache Fuge zu einerDoppelfuge. Wir haben also dann eine Doppelfuge vor uns, diemit einem einzigen Thema anhebt; sobald dasselbe von der zweitenStimme beantwortet wird, giebt die erste dazu den als zweites