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sen; die Durchführung muss also weiter gehen, bis jede Stimmeauch das andre Subjekt gehabt hat.
In der einfachen Fuge haben wir das Thema bisweilen unvoll-ständig) nur theilweis aufgeführt. Dies geschieht auch in derDoppelfuge, hier aber in einer ihr eigentümlichen Weise. JedesSubjekt kann nämlich als ein Theil des Doppel themas an-gesehen , folglich kann auch in der Doppelfuge jedes der beidenSubjekte bisweilen einzeln, ohne das andre, durchgeführt werden.Hierdurch werden manche Gestalten ausführbar, die es ohnedemnicht wären; oft ist z. ß. eins der Subjekte zur Engführung geeig-net, die Vereinigung beider aber, das Doppellhema, nicht.
Hierauf gründen sich nun die verschiednen Grundformender Doppelfuge, die wir einzeln, und zwar sogleich wiederpraktisch, durchzugehen haben. Es sind ihrer drei.
Erster Abschnitt.
Erste Form der Doppelfuge.
Die ganze Form der Doppelfuge ist offenbar nichts, als eineFolge der einfachen Fuge; wir nehmen statt eines einfachen The-mas ein Doppelthema oder zwei Subjekte, und zwar, um ein Rei-cheres, Höheres durch den doppelten Einsatz zu gewinnen. Hättenwir dies nicht beabsichtigt, hätte uns das eine Thema der einfachenFuge genügt, so wären wir bei dieser geblieben.
Aus diesem Gesichtspunkte wird uns die erste Form der Dop-pelfuge begreiflich und der Eintritt in die ganze Form leicht. Hier —
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