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Die letztere Nachahmung haben wir nur der Raumersparnis»wegen so unchoralmässig hoch getrieben. Andre kanonische Nach-
ein so später Eintritt aber, der die kanonischen Stimmen kaum zueinander kommen lässt, darf nicht in der ersten Strophe und nurim Nothfall in spätem statt finden.
Die zweite Strophe
ist mannigfaltigen kanonischen Eintritten günstiger als die erste,nur dem in der Unterquinte auf dem fünften Tone nicht. Wir müs-
oder den Kanon der Unterquinte auf einem andern Ton, oder eineandre Art des Kanons nach Willkühr einführen.
In gleicher Weise richten wir uns den ganzen Cantus firmusein, und dies ist die Anlage zu unserm Werke. Nunmehr habenwir zu überlegen, welchen Weg unsre Modulation zu nehmen hat,um überall dem bald einfach, bald in zwei Stimmen auftretendenCantus firmus zu genügen. Allerdings wird die Harmoniewahl, dawir auf zwei unabänderliche Stimmen Rücksicht zu nehmen haben,schwieriger sein, als zu einer einfachen Melodie, zumal wenn manzu Gunsten der kanonischen Arbeit die Töne der kanonischen Stim-men bisweilen nicht in der bequemsten Weise zusammenführeumuss. Allein, wer sich in den Wendungen der Modulation einhei-misch gemacht hat, dem wird es auch nicht so bald an Auswegenfehlen.
Die Ausführung solcher Anlage kann nun eine zwiefache sein.Entweder begleitet man den aufgefundnen Kanon mit freier Fi-gurirung; dies wollen wir an dem Anfang eines Bach’schen Orgel-stückes beobachten zu dem Choral: ,,Dies sind die heil’gen zehnGebot“. Drei Stimmen beginnen in freier Figurirung:
ahmungen würden auf dem siebenten Tone haben eintrelen können;
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sen daher entweder den Kanon der obern Septime auf diesem Ton,
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