Denn der Reiz des Vorhaltes entschädigt uns für die Eintönigkeitder zu Einklängen gewordnen Oktaven.
Ausserdem wollen wir aber im Lauf des Salzes Oktaven nursparsam anwenden, da sie Einklänge werden und zuviel Einklängedie Harmonie schwächen, oder vielmehr nicht zur Entfaltung, nichtzur Wirkung kommen lassen. Wir sehen es an diesem Satze.
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Er ist schon in der Urgestalt (a) durch die Oktavenhäufunghohl, hlasirt zu nennen; in der Umkehrung (bei b) kann er kaumfür zweistimmig gelten, und ist doch auch nicht einstimmig.
Die Quarte wird zur Quinte; folglich darf man sichQuartenfolgen nur da gestatten, wo auch Quintenfolgen zulässigwären. Wir würden uns daher den Satz bei a —
627 a.
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wohl erlauben, weil die im vierten und fünften Achtel beider Takteeintretenden Quarten auch in der Umkehrung (bei b) als Quintennicht zulässig sind. Dagegen würde eine weitere Quartenfolge(die ohnehin nur denkbar ist, wenn man eine begleitende Stimmeannimml), z. B. zwischen der ersten und zweiten Stimme bei a
sich durch die Umkehrung (bei b) in eine unstatthafte Quintenfolgeverwandeln.
In gleicherweise sind nun auch die Wirkungen der Um-kehrung für Tonfolgen zu ermessen. Der Salz a —
629
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liesse sich (als Schluss eines grossem etwa) wohl allenfalls billi-gen; in der Umkehrung (b) treten die Quarten, besonders amSchlüsse des ersten und letzten Taktes verkehrt und widrig heraus.
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