Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
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428
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Vor Allem um soviel Stufen, dass sie auch eine wirkliche Um-kehrung bewirke, die Oberstimme wirklich unter die Unlerstimmebringe. Hier

a.

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c.

-IV

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I

ist von dem Satze a bei b die Oberstimme um eine Oktave, bei cum eine Sexte hinab und zugleich die Unterslimme um eine Terzhinauf gesetzt; aber es ist keine Umkehrung erfolgt, die Stimmenwaren zu weit von einander entfernt gewesen.

Hiervon abgesehn sollte man meinen, dass die Versetzung umeine beliebige Stimmzahl, um eine Sekunde, Terz, Quarte u. s. w.erfolgen könnte. Allein leicht überzeugen wir uns, dass eine zubeschränkte, in zu kleine Entfernung führende Versetzung uns ent-weder zu wenig Töne für die Melodie übrig lässt, oder die Stim-men auf eine unleidliche, ja sinnlose Weise in einander wirrt. DerSatz a (wenn mau diese Notengruppe so nennen darf)

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hat sich bei b um eine Sekunde, der Satz c bei d um eine Terzversetzen lassen und sind damit Umkehrungen (wenn auch ziem-lich unerfreuliche) bewirkt worden. Aber schon der grössere Satze ist durch die Versetzung um eine Terz theilweis nicht umgekehrt,theilweis stimmverwirrt worden, noch mehr der Satz g bei h. Wirgewahren, dass eine Stimme, die sich gegen eine andre behufs derUmkehrung um eine

Sekunde versetzen lassen sollte, nur 2, die sich um eine

Tprr 3

55 5 » 55 ^5 5 5 5 5 5 9 5 5

Quarte 4

Tonstufen Spielraum für ihre Melodie haben könnte, und so fort.Wollte sie diesen Raum nach der Seite der andern Stimme hinüberschreiten, so würde sie sie sogleich kreuzen; thäte sie es nachder freien Seite hin, so würde sie bei der Verkehrnng sich mit ihrverwirren, wie oben bei f und h zu sehen ist.

Da nun zur freien und genügenden Entwickelung einer Melo-die im Allgemeinen (Th. I. S, 23) wenigstens der Umfang einer