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Fünfter Abschnitt.
Prüfung des ersten Entwurfs.
Wir nehmen an, dass der erste Entwurf (wie er oben inNo. 541 — 543 Takt 1 — 555, 543 Takt 4 — 545 Takt 1 und 2-556 — 549 — 514 — 551 — 554 enthalten ist) in Einem Guss unddem schon daraus sich entzündenden Eifer niedergeschrieben sei —ein Vortheil, den freilich die obige Arbeit entbehrt.
Nun beginnt das Geschäft der sorglichsten Prüfung erst imStillen, dann am Instrumente.
Wir erwägen vorerst den ganzen Inhalt des Entwurfs, ob erfür die Idee der Fuge und nach den allgemeinen Erfodernissen derTonkunst wohl zureichend ist.
Da finden wir nun:
1) eine vollständige Durchführung im Haupt- und Dominanttone;
2) eine dreistimmige in der Parallele der Dominante; der aut der
Dominante selbst einleitende All ist nicht mitgezählt;
3) eine dreistimmmige (wieder unter Einleitung des Alts) auf der
Parallele der Unterdominante;
4) eine Engführung zum Orgelpunkt über der Dominante des
Haupttons;
5) nochmals das-Thema über der Tonika im Haupttoue.
Die Modulation hat also folgende Hauptmomente:
Cdur, Gdur, Emoll, Dffloll, Cdur.
Nur Cdur und ^moll fehlen.
Die Stimmordnung in den verschiednen Durchführungen ist:
1) Bass, — Tenor, — Alt, — Diskant;
2) nach einleitendem Alt:
Tenor, — Bass, — Diskant;
3) nach einleitendem Alt:
Bass, — Tenor, — Alt;
4) über dem Orgeipunkte:
Diskant, — Alt, — Tenor, — dann nochmals Alt.Enger folgen sich die Eintritte schon in der zweiten, nochmehr in der vierten Durchführung.
In den Zwischensätzen sind die drei wichtigsten Motive desThemas durchgearbeitet. Hätten wir die Fuge breiter und ruhigerausgeführt, so würden wir irgendwo, wahrscheinlich vor dem Rück-tritt in den Haupllon das erste Motiv des Themas, etwa so
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