auch aus andern Gründen ergeben sich bisweilen Abweichungenvon der ursprünglichen Gestalt des Themas. Bisweilen nämlichsteigert sich in spätem Durchführungen, hesonders zuletzt, dieEnergie der Komposition ; und das Thema selbst nimmt in einemoder mehr Intervallen einen grossartigern, entschiednern Gang.Dies wollen wir
Erweiterung des Themas
nennen. Die letzte Durchführung der in No. 468 angefangnen Fugekönnte sich z. B. so gestalten.
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Im Basse hat sich der zweite und dritte Quartenschritt inzwei kleine Quinten verwandelt; der Diskant ahmt dies nach underweitert den letzten dieser Schrille in eine Sexte. Der Einflussauf den Karakler des Themas und die Modulation des ganzen Satzesist einleuchtend. Niemals sollte man sich übrigens der Erweite-rung bedienen, wo sie nicht zu höherer Kräftigung des Themasund des Ganzen gereichte.
Bisweilen wird auch das Thema, damit, es zwischen nahelie-genden Stimmen, oder in einer Engführung, oder zu einer beson-dern Modulation eintreten kann, in einem oder mehr Intervallenzusammengedrängt, — wir wollen dies
Verengerung des Themas
nennen, — um den Eintritt möglich zu machen. So hätte der